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Wofür eigentlich geringes Gewicht am Fahrrad?

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Autor Nachricht

Khaos

Dabei seit: 04.09.2008
Beiträge: 125


Verfasst am: 19.09.2008 [11:37]
Ja, die Frage ist vielleicht ein wenig banal, aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es beim Fahren einen großen Unterschied macht, ob ein Fahrrad nun 13 oder 10kg wiegt. Das meiste Gewicht bringt doch eh der Fahrer mit.
Im BMX oder Trail-Bereich kann ich mir das irgendwie noch erklären, weil da viel gesprungen etc. wird, aber bei einem Rennrad z.B., was ganz grob gesehen einmal beschleunigt und dann mit relativ konstanter Geschwindigkeit weiter gefahren wird...
Ob man da dann (Fahrer und Bike zusammen) 90 oder 93kg bewegt dürfte doch eigentlich keinen großen Unterschied machen.

Mir ist schon klar, dass das einen Unterschied machen muss, sonst würden ja nicht bei 9 von 10 Anbauteilen Gewichtsangaben beistehen und relativ viele Leute auf Leichtbau umrüsten, aber ich verstehe das irgendwie nicht. icon_redface.gif

Kommt Zeit, kommt Rad.

Vipe

Dabei seit: 13.08.2008
Beiträge: 280


Verfasst am: 19.09.2008 [12:00]
Für den Ottonormalverbraucher ist der Unterschied auch zu vernachlässigen.

Fakt ist aber: ist das Rad leichter, bist du schneller! Da zählt jedes (Kilo-)Gramm, um meist wenige (Milli-)Sekunden schneller zu sein. Das ist für Leute interessant, die Rennen fahren. Bist du nur eine Sekunde schneller, kann es sein, dass du 5 und mehr Plätze in der Rangliste steigst. Das Feld ist bei Rennen immer sehr dich beinander.


Gruß Vipe

"Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen."

CubeFan

Dabei seit: 15.12.2007
Beiträge: 376


Verfasst am: 19.09.2008 [14:02]
Ich finde auch, dass sich mein jetztiges, leichteres Bike einfach viel besser handhaben lässt. Man ist beweglicher und wenn man es mal ein Stück tragen muss is das auch kein Problem. Ich denke du musst dir das etwa so vorstellen, als ob du einen Rucksack den Berg hochträgst. Da machen 3 Kg mehr oder weniger auch einiges aus.

The World is a Cube

pommes

Dabei seit: 01.07.2008
Beiträge: 3243


Verfasst am: 19.09.2008 [14:17]
Insbesondere bei Laufrädern machen sich schon einige 100 Gramm sehr stark bemerkbar. Ich kann es physikalisch nicht wirklich erklären, aber es hat was mit rotierender Masse zu tun. 500 Gramm mehr oder weniger am Laufrad ist ein Unterschied wie Ferrari gegen Skoda.

Diagnose: MTB positiv

deleted_130804769692000

Dabei seit: 21.01.2008
Beiträge: 150


Verfasst am: 19.09.2008 [19:39]
Schlagwort -> "ungefederte Masse"

Je weniger ungefederte Massen, desto reaktionsschneller kann das Feder/Dämpfer-System ausgelegt werden.

Hohe ungefederte Massen haben z.B. Starrachsen.

die rotierenden massen führen zu langsameren beschleunigungen je größer sie sind und das exponentiell.




johnny

Dabei seit: 04.02.2008
Beiträge: 872


Verfasst am: 19.09.2008 [19:56]
Sers!

uch bei Downhill- / Freeridebikes ist das Gewicht nicht zu vernachlässigen.
Wenn du dein Rad zum Beispiel schieben musst. Da macht sich auch jedes Kilo bemerkbar!

Und für Radsportarten, die sowieso mehr in der Luft sind, als dass sie Bodenkontakt haben ist dies auch wichtig: Das Bike ist wendiger, agiler und lässt mehr mit sich machen.
Auch bei Bunnyhops ("Allradsprung" =)) fällt es mit geringerem Gewicht leichter!
Es lohnt sich also eigentlich überall! Man muss halt investieren.

Mit freundlichen Grüßen

johnny

Ladyshapa
[Moderator]

Dabei seit: 03.07.2007
Beiträge: 224


Verfasst am: 19.09.2008 [20:32]
Hallo Leute,

Also das geringe Gewicht spielt vor allem beim Antritt eine sehr wichtige Rolle, denn wenn das Rad leichter ist und ich nur 17 kg habe und nicht 20 jg ist es klar das ich eine kleinere Maße schneller in Bewegung bekomme wie eine große.
Doch ist es auch von vorteil wenn man ein nicht ganz so leichtes Rad hat, denn wenn Maße in bewegung ist rollt sie ja das ist nunmla physikalisch Fakt.
Außerdem läuft das Rad ruhiger da es schwerer ist.

GRuß

Matze

Ride on!

Ladyshapa

"You Ride a big Bike, but i think my Bike is bigger" Matthew.W(Commencal Rider)
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