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Winterkleidung
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Naxx Dabei seit: 03.10.2008 Beiträge: 253 Verfasst am: 02.10.2009 [18:27] |
So, nun wird's ja so langsam aber sicher doch etwas frisch draußen. Und da mein Nervenkostüm einen weiteren Winter im ÖPNV nicht übersteht, muss jetzt doch mal ernsthafte Winterkleidung her. Nach ersten zaghaften Recherchen habe ich allerdings völlig den Überblick verloren bzw. bin beim Verschaffen des selbigen grandios gescheitert. Außerdem habe ich keine Ahnung, was sinnvoll ist und was nicht. Aber mal der Reihe nach, im Detail geht es bei mir um: 1. Handschuhe Soweit noch einfach: Sollten möglichst winddicht, wasserabweisend (wasserdicht muss nicht unbedingt sein, wenn es wirklich wie aus Kübeln gießt, würde ich dann wahrscheinlich doch auf's Rad verzichten) sowie warm sein. Hatte da max. 40 angepeilt. Es gibt in von Gore in der Richtung verschiedene (Softshell-)Modelle, sind die für den Zweck brauchbar? Wenn es richtig frostig wird, würde ich ggf. noch Unterhandschuhe drunter ziehen. 2. Jacke So, hier wird's schon schwieriger. Erste Frage die ich mir stelle: Sollte sie wasserdicht sein? Mich schreckt da etwas meine Columbia-Regenjacke. In Punkto Feuchtigkeitstransport (wenn man denn bei den salzigen Sturzbächen noch von "Feuchtigkeit" reden will) absolut unbrauchbar. Stichwort Sauna. Ich würde dann lieber auf Wasserdichtigkeit verzichten und dafür so in der Uni ankommen, dass meine olfaktorische Note die Leute nicht dazu nötigt, 3 m Sicherheitsabstand einhalten zu müssen. Winddicht und warm (durchaus auch um den Gefrierpunkt) sollte sie sein. Die nächste Frage wäre dann, ob ich mir lieber nen ordentlich Klopper zulege, oder dann doch lieber nach dem Zwiebelprinzip verfahre, unter die Jacke dann den Temperaturen entsprechend also noch 2-3 Lagen ziehe. Budgetgrenze wären (schon leicht schmerzhafte) 100. 3. Funktionsunterwäsche Dem Einsatzgebiet angepasst sinnvollerweise lang. Dürfen im Sommer auch gerne kühlen und unter die Motorradkombi. Worauf ist zu achten? Ab welcher Preisklasse gibt es gute Ausführungen? Auf eine Winterhose würde ich erstmal verzichten, da sollte eigentlich lange Unterwäsche genügen. Also, für Hinweise und Ratschläge wäre ich dankbar [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.2009 um 18:28.] |
pommes Dabei seit: 01.07.2008 Beiträge: 3243 Verfasst am: 02.10.2009 [19:31] |
Moin Naxx deinen Eingangssatz finde ich herrlich Handschuhe: Mit Gore bist du meiner Meinung nach genau an der richtigen Adresse. Super Material! Kannst ja mal meinen Erfahrungsbericht lesen: http://www.fahrrad.de/community/community/forum/allgemeines-forum/beitraege/erfahrungsberichte_komponenten/gore_bike_wear_tool_handschuhe-1.html Kurzform: Die Dinger sind super, auch bei deftigen Minustemperaturen. Bei der Jacke würde ich dir zu einer Softshell mit Windstopper raten. Gibt es auch von Gore, kostet aber ein kleines Vermögen. Dafür reicht bei 0° ein normales Funktionsunterhemd und ein Langarmtrikot drunter - also keine Spur von Michelinmännchengefühl. Da habe ich ebenfalls einen Bericht für dich: http://www.fahrrad.de/community/community/blogs/detail/article/2008/september/29/erfahrungsbericht-gore-bike-wear-windstopper-jacke.html Dazu ne Regenjacke in den Rucksack und gut ist. Die Jacke habe ich letzten Winter bei bis zu -15° angehabt. Mit Thermotrikot und langem Unterhemd geht das klar. Super das Teil. Bei Funktionsunterwäsche habe ich bisher immer auf Discounterware zurückgegriffen und bin damit gut gefahren. Die langen Unterhemden aus der Jogger-Linie von Tchibo letztes Jahr waren super hth pommes Diagnose: MTB positiv
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Mav65 Dabei seit: 24.01.2009 Beiträge: 451 Verfasst am: 02.10.2009 [19:45] |
Leichte, dünne Handschuhe von ALDI. Dickere für richtig kalte Tage von Tschibo. Jacke auch wieder von Tschibo, die Outdoorjacke, nüscht von wegen gefüttert. Funktionsunterwäsche auch wieder ALDI oder Tschibo. Ich habe EIN richtig gutes Unterhemd (Kurzarm), das ich nicht mehr missen will. DAS nehme ich wenn ich es wirklich brauche, ansonsten komme ich mit den Billig-Anbieter-Sachen super zurecht. Ab -5° nehmen ich die ALDI-Snowboard-Jacke mit Funktionsunterwäsche und Kurzarmshirt. Bei um die Null Grad Neoprenüberschuhe, ab -5 Heizung ohne Überschuhe und wenn noch heftiger unter Null: Neopren und Heizung (von Tschibo). P.S.: Wo bekomme ich meine Werbeprämie für das Geschleime bei den Billiganbietern?..... Gruß Mav Member Ü40 ccFreerider.
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Naxx Dabei seit: 03.10.2008 Beiträge: 253 Verfasst am: 03.10.2009 [17:49] |
Danke für die Antworten, dann werd ich mal auf Klamottenjagd gehen. Die Goresachen sind natürlich ziemlich schnieke, aber gerade bei den Jacken kratz ich da schon mehr als deutlich an der Budgetgrenze. Es gibt da ja aber auch Jacken in der ~120 Liga. Von der Grundaustattung scheinen die den teureren ähnlich zu sein, hat da jemand Erfahrung mit? Bei den Discountern wird im Moment nix in der Richtung angeboten, aber ich sollte wahrscheinlich mal die Augen offen halten. |
Mautix Dabei seit: 05.05.2008 Beiträge: 537 Verfasst am: 03.10.2009 [17:52] |
Auch bei Tschibo gibts es in paar Tagen Funktionsunterwäsche! mfg |
Sauerlandsend Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 532 Verfasst am: 03.10.2009 [18:29] |
Hi Naxx! Wenn Dir die Gore und Co. Jacken zu kostspielig sind(für mich sind sie das kann ich Dir das gute alte Zwiebelprinzip ans Herz legen, sofern Du die Möglichkeit hast, die Klamotten an warmen Orten zu lagern, bis Du Dich wieder in dieselben schmeisst. Denn wenn sie mal richtig nass werden, ist es wiederlich, wenn man sie nass wieder anziehen muss! Wichtig dabei ist nur, Baumwollklamotten zu meiden und auf dünne, schnelltrocknende Materialien beim "zwiebeln" zu achten. Die äussere Schicht muss natürlich winddicht sein und alle anderen Schichten Feuchtigkeit nach draussen lassen, ansonsten hast Du das von Dir schon beschriebene "Saunafeeling" schon nach wenigen Kilometern. Ich habe bei HANDSCHUHEN mit Protective sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Modell, was ich besitze, ist zwar aus dem Shop-Angebot hier verschwunden, aber es gibt noch ein anderes, wind- und wasserdichtes. Ich benutze die Handschuhe im Winter sogar auf dem Motorroller Die waren ihr Geld wert. |
Naxx Dabei seit: 03.10.2008 Beiträge: 253 Verfasst am: 03.10.2009 [18:56] |
Das Ziebelprinzip hatte ich bisher auch immer angewendet. Das Problem an der Sache ist nur, dass das Rad dann u.a. eben auch für den Weg zur Uni genutzt wird. Selbst wenn ich also passende "Schichtklamotten" hätte, gäbe es keine Möglichkeit die zu trocknen. Zumal dann eben auch für mindestens 5 Tage die Woche genug Kleidung vorhanden sein muss. Ich kann es niemandem zumuten, die mehr als einen Tag zu tragen. Ich bin gestern abend "gezwiebelt" einmal quer durch die Stadt. Da war es noch garnicht sooo kalt (ich würde schätzen so um die 10 °C) und trotzdem hab ich schon 4 Schichten (Unterhemd, Longsleeve, schweres T-Shirt, Kapu) gebraucht, um nicht völlig auszukühlen. Lag aber sicher auch am fehlenden Windschutz. |








