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Welches Crossbike kaufen?

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Fusel2000

Dabei seit: 02.01.2010
Beiträge: 5


Verfasst am: 02.01.2010 [15:45]
Hallo liebes Forum,

ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Fahrrad für mich. Bislang fahre ich ein vollgefedertes Mountainbike der Marke Lakota das ich mir vor Jahren als Schüler zwar beim Fachhandel gekauft habe, das aber meiner Internetrecherche und auch meinen Erfahrungen zufolge lediglich Baumarktniveau hat. Außerdem bin ich rein körperlich dem 24"-Rad entwachsen und auch mein Fahrverhalten ist weit weg von einem vollgefederten Mountainbike.

Ich benutze das Fahrrad zu 90% auf asphaltierten Radwegen und Straßen und umfahre auch hohe Anstiege. Im wesentlichen nutze ich das Rad als sportliche Alternative zum Auto und zum Bus. Das heißt ich fahre wenn das Wetter es einigermaßen zulässt - also auch schonmal bei Nieselwetter - ca 50-100km in der Woche, meist auf asphaltierten Wegen mit kleineren Abstechern über einen Feldwe oder eine Wiese als Abkürzung. Ich brauche also ein Fahrrad das leichtläufig ist aber bei einem kleinen Holper nicht sofort einen Achter hat. Ich schätze, dass ein Crossrad die richtige Wahl für mich ist. Außerdem soll sich die Anschaffung mit meinem Studentengeldbeutel vertragen. Ich stelle mich so auf 500€ ein. Wenn ich jedoch ein deutlich besseres Rad für 600€ bekäme wäre es mir die 100€ wert - andersherum nehme ich auch ein bisschen schlechteres für deutlich weniger Geld icon_wink.gif

Ich bin 1,90m groß, Schrittlänge 92cm und wiege 82kg (Rahmenhöhe 61cm?). Ich brauche echt keine High-End Ausstattung deren Vorteile ich bei meinem Fahrverhalten nie bemerke nur um zu wissen, dass ich sie habe. Ich habe aber auch keinen Bock mehr darauf, dass alle 100km irgendwas anfängt zu klappern und zu quietschen und man nach dem Schräubchen suchen muss das sich mal wieder von selbst gelöst hat oder ich die Schaltung jede Woche mit viel Gefummel nachstellen muss. Die folgenden beiden Fahrräder habe ich mal ins Auge gefasst:

www.fahrrad.de/fahrraeder/crossraeder/centurion-cross-line-300/7842.html

www.fahrrad.de/fahrraeder/crossraeder/technium-charleston-disc-herren/11716.html

Das Technium-Rad hat meinen Laienrecherchen zufolge eine etwas bessere Ausstattung - also z.B. XT-Schaltwerk statt Deore und hydraulische Scheibenbremse statt V-Breaks. In wie weit macht das für mich einen Unterschied, auch in Bezug auf Wartungsaufwand?

Von dem Technium-Rad gibt eine Version mit Disc und eine ohne. Ist der Unterschied hier nur die Bremse?
Von dem Centurion-Rad habe ich ein Vorjahres-Modell und eine Rigid-Version auf www.raddiscount.de/Crossraeder.html entdeckt. Was sind hier die Unterschiede? Das 2009er Modell ist immerhin 140€ günstiger!

Schonmal vielen Dank für Antworten, Meinungen, Ratschläge und gerne auch andere Kaufempfehlungen.

extracrispy

Dabei seit: 09.09.2008
Beiträge: 2001


Verfasst am: 02.01.2010 [15:59]
nimm
das

kostet auch nur 499, hat aber 'ne vernünftige Ausstattung, ein niedriges Gewicht und keine "Federgabel", die nur dem Namen nach eine ist icon_exclaim.gif


.........und wie ich gerade sehe, nicht mehr in Deiner RH erhältlich...hmm schade icon_neutral.gif

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.2010 um 16:14.]

Naxx

Dabei seit: 03.10.2008
Beiträge: 253


Verfasst am: 02.01.2010 [16:20]
"extracrispy" schrieb:

nimm
das

kostet auch nur 499, hat aber 'ne vernünftige Ausstattung, ein niedriges Gewicht und keine "Federgabel", die nur dem Namen nach eine ist icon_exclaim.gif


Würde ich grundsätzlich den anderen beiden auch vorziehen. Allerdings müsste mir mal einer erklären, warum in aller Welt das Vorderrad bei dem Giant radial eingespeicht is. So richtig würde ich dem Ganzen nicht vertrauen, ganz besonders bei Naben/Felgen dieser Preisklasse. Zumal wir hier auch von nem Crossrad sprechen, welches ja dann doch zumindest leichtes Gelände abkönnen sollte, und zwar auch mit nem Fahrer über Normgewicht. Dann noch Starrgabel, da haut das steife Vorderrad ja gleich mal doppelt durch.

Oder liege ich da falsch und bin Opfer meines Halbwissens geworden?

Mav65

Dabei seit: 24.01.2009
Beiträge: 451


Verfasst am: 02.01.2010 [16:20]
Ich schließe mich crispy an: warum mit Federgabel? Eine wirklich gut funktionierende Federgabel kostet richtig gut Geld. Die "billigen" Suntourgabeln kannst du vergessen. Den letzten Satz bitte nicht falsch verstehen, fahre selber Suntour! Eine Duro FR20, aber das ist eine andere Liga und offtopik, werde mir demnächst die Durolux holen.

Wenn du dir sicher bist, dir genug Gedanken über Federgabel ja oder nein gemacht hast und das Argument von Crispy akzeptieren würdest, hake ich mal frech nach.

Bei mir kommt nix mehr mit Felgenbremse ins Haus. Wenn du im Winter, wie im Sommer fahren willst, ist eine Scheibenbremsanlage unverzichtbar. Außerdem wartungsärmer.

Ich würde ein Scott SUB 10 empfehlen. Ok, es geht ein wenig über sein Budget. Wenn er Glück hat, findet er z. Bsp. bei Bikemax was günstiges aus nem Vorjahr. Außer an der Kette ist mit der DEORE-Ausstattung nix zu meckern. Kein sinnloser Komponentenmix. Die Bremse ist jetzt nicht DER Bringer, aber an diesem Speedbike völlig ausreichend. Wenn die 1. Beläge runter sind einfach Cool-Stop drauf und gut ist (meine sind noch nicht mal zu einem Drittel runter. bei über 2000 Km.)
Eigentlich bin ich ein Federwegsfetischist und hatte dementsprechend "Probleme" bei der Umstellung auf eine Starrgabel. Frauchen hat eine KIND SHOCK A5-FC1 Carbon 28". Die wollte ich auch mal haben. Habe mich nun an die starre gewöhnt und würde den Federweg nur selten nutzen. 98% Asphalt und Beton auf meinem Arbeitsweg, beim Rest einfach den Lenker festhalten.

Member Ü40 ccFreerider.


Naxx

Dabei seit: 03.10.2008
Beiträge: 253


Verfasst am: 02.01.2010 [16:45]
Hab grad mal etwas gegoogelt: Die 2010er Version des SUB10 kosten online um die 1000€. Das liegt ja nicht nur etwas über dem Budget. Oder bin ich zu blöd zum recherchieren?

So, und dann muss ich mich jetzt aber doch nochmal in die Felgenbremsdiskussion reinhängen.

Ich fahre an meinen Rädern bisher Felgenbremsen (nur das MTB kriegt Scheibenbremsen). Für die Stadt reicht das meiner Meinung nach vollkommen. Sicher sind Scheibenbremsen bei Regen vorhersehbarer, aber ansonsten kann man in der Stadt eine gut eingestellte Felgenbremse kaum an ihre Grenzen bringen. Der Wartungsaufwand mag etwas höher sein, aber die paar Minuten machen den Kohl dann auch nicht fett. Ab und zu mal am Hebel-Einstellrädchen drehen und je nach Fahrweise 1-2 Mal im Jahr Beläge wechseln, das bekommt jeder in recht kurzer Zeit hin. Sind Züge und Hüllen gut abgeschirmt, muss man sich darum auch nicht wirklich oft Gedanken machen.

Fusel hat geschrieben, dass er hauptsächlich bei brauchbarem Wetter fahren wird. Ich gehe also mal davon aus, dass er sich nicht durch Schlammberge, rieisge Pfützen oder Schneematsch kämpfen will. Da reicht auch eine V-Brake.

Ich streite nicht ab, dass eine ordentliche Scheibenbremse einer Felgenbremse in den meisten Punkten überlegen ist, allerdings ist das eben auch eine Kostenfrage. Im Gegensatz zu Mav finde ich eine Scheibenbremsanlage je nach Einsatzgebiet also durchaus verzichtbar.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.2010 um 16:47.]

Fusel2000

Dabei seit: 02.01.2010
Beiträge: 5


Verfasst am: 02.01.2010 [16:57]
Vielen Dank für die schnellen Antworten,

dass ich nicht unbedingt ne Federgabel brauche hab ich mir auch schon gedacht. Auch dass es für mich eine Felgenbremse tut glaub ich. Die extremsten Bedingungen die mein Fahrrad ertragen müsste wäre mal ein Schauer der mich unterwegs erwischt oder halt mal ein kurzer Abstecher über einen Schotterweg als Abkürzung.

Was sagt ihr zu den genannten Fahrrädern. Gab bisher ja nur eine Alternative in einer falschen Größe.

Wie erklärt sich zB der Preisunterschied von 140€ zwischen dem www.raddiscount.de/P05469.html und dem www.fahrrad.de/fahrraeder/crossraeder/technium-charleston-disc-herren/11716.html und ist dieser gerechtfertigt? Immer in Anbetracht meiner Nutzung. Was sind die Vorteile von der Alternative von crispy?

Mav65

Dabei seit: 24.01.2009
Beiträge: 451


Verfasst am: 02.01.2010 [17:15]
@ Naxx: Ich wollte die Felgenbremsen nicht schlecht machen, wahrscheinlich habe ich mich verdrückt ausgekehrt.
Ich meinte die HS33 und co. DIE können einer Scheibenbremse nicht das Wasser reichen, sind umständlich, fummelig zu montieren und auch nicht gerade wartungsfreundlich. Bevor ich auf Scheibe an meinem alten Arbeitswegrad mit besagter HS33 umgestiegen bin, war ich auf der Suche nach einer leichten und guten Felgenbremse. Ich habe lange mit mir gehadert (neue Bremse = neue Felge/Laufrad). Die Tektro-Felgenbremsen sind die besten auf dem Markt. Wenn: DIE leichte, aber teure Version.
Ich mag bei einer Panne nicht das Rad wieder montieren, wenn ich den neuen Schlauch drinne habe, und keine Luft drauf ist. Eine Felgenbremse hat nun mal ein kleineres Einbaumaß/Spiel was den aufgepumten Reifen betrifft.
Wenn ich nur bei halbwegs idealen Wetterbedingungen und mit einem Low-Budget umgehen müßte, würde ich auch wieder Felgenbremse fahren. ABER: eine klitze, kleine 8 im Rad und du bekommst schon wieder Probleme.
Sorry, ich bin schon richtig "versaut" was die Scheibenbremsen betrifft. Ich habe meine Wahl getroffen und finde nur wenig Argumente FÜR eine Felgenbremse.

Member Ü40 ccFreerider.




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