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TommyBoy

Dabei seit: 04.04.2007
Beiträge: 5


Verfasst am: 04.04.2007 [18:59]
Hallo fahrrad.de-Forum,

finde ich ne tolle Sache hier und gerade Familientiere wie ich freuen sich über so eine Plattform. Das gibts nicht so oft!

Da ich so einen ähnlichen Text schon mal in anderem Zusammenhang geschrieben habe und noch auf der Festplatte hatte, stell ich den hier gleich mal zur Verfügung:

Bis zur ersten Tour müssen ein paar Hürden gemeistert werden!


Es sieht spielend einfach aus und will doch gelernt sein: das Radfahren. Wer es einmal kann, der braucht sich fortan keinen Kopf mehr zu machen. Setzt sich dann einfach auf seinen Drahtesel und los geht`s. Bei der Erinnerung an die Kindheit wird einem jedoch klar, dass die ersten Schritte auf dem Fahrrad eine Herausforderung waren. So mancher denkt gar mit Schrecken an die ersten ? vielleicht weniger erfolgreichen - Versuche zurück. Nicht jeder hat das Radfahren gelernt, ohne dabei Schürf- oder gar Platzwunden davonzutragen. Eltern stehen daher damals wie heute vor der Frage:

Wie bringe ich das Radfahren meinem Kind am besten bei?

In der Praxis lassen sich immer wieder zwei typische Herangehensweisen erkennen. Einmal die Fraktion derjenigen, die den Einsatz von Stützrädern favorisiert. Die andere Gruppe lehnt dieses Hilfsmittel ab und schwört auf die Vorbereitung des Kindes mit einem Laufrad. Auf letzterem sitzt das Kind relativ niedrig und stützt sich mit den Füßen ab. Durch abdrücken mit den Füßen kann sich das Kind auch in der Ebene schon ganz flott fortbewegen. Das Gleichgewicht kann so spielerisch geschult werden. Tipp: Wenn bereits ein Kinderrad vorhanden ist, muss nicht unbedingt ein Laufrad angeschafft werden. Stattdessen einfach die Pedale abschrauben und den Sattel nach unten schrauben ? fertig ist das Laufrad.

Eltern, die sich dafür entscheiden, Stützräder am Kinderfahrrad zu montieren, sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese auch keine Garantie sind, um Stürze zu vermeiden. Denn trotz der beiden kleinen zusätzlichen Räder ist das ganze doch eine wackelige Angelegenheit, weil beim Fahren meist nur ein Stützrad den Boden berührt. Und wenn dieses dann einmal blockiert wird, zum Beispiel durch einen Stein, ist der Sturz im Grunde unausweichlich. Für manche Kinder können Stützräder aber auch eine Hilfe sein, da sie sich dadurch sicherer fühlen und ihre Ängste abgebaut werden.

Ganz gleich, für welche Herangehensweise man sich nun entschieden hat, irgendwann einmal kommt der spannende Moment, wo aufs Fahrrad umgestiegen wird. In dieser Anfangsphase müssen die Eltern in jedem Fall mit dabei sein. Als ideale Orte zum Üben eignen sich beispielsweise Parkplätze, Schulhöfe oder verkehrsberuhigte Zonen. Das Kind sollte selbstverständlich einen Helm tragen. Anfangs wird das Kind unterstützt, indem das Rad noch leicht geschoben und gehalten wird. Nach und nach kann sich der erwachsene ?Fahrlehrer? dann zurücknehmen und das Kind selbständig fahren lassen.

Bewegt sich das Kind erst einmal sicher auf dem Fahrrad, so sollten umgehend die Verhaltensregeln des Fahrradfahrens erklärt werden. Sind diese verinnerlicht, steht der ersten kleinen gemeinsamen Tour eigentlich nichts mehr im Wege.


So viel von meiner Seite. Bei meinem Spössling hats mit einem Lauflernrad bestens geklappt. Viel Spaß beim Experimentieren,

TommyBoy

DBM01

Dabei seit: 31.03.2007
Beiträge: 30


Verfasst am: 05.04.2007 [08:48]
Bei meiner Tochter werden wir es auch mit dem Laufrad versuchen. Meine Frau hat das Ding einfach gekauft, ich war für die "lern es auf dem richtigen Rad Methode".

Wie lange hat Dein Sohn gebraucht, um sich vom Laufrad an das normale Fahrrad zu gewöhnen?

TommyBoy

Dabei seit: 04.04.2007
Beiträge: 5


Verfasst am: 05.04.2007 [17:04]
Also, durch das Fortbewegen auf einem Laufrad hat unser Kind sehr schnell ein gutes Gleichgewichtsgefühl entwickelt. Und ist beim hoch nehmen der Beine ja schon richtig frei gefahren - wie auf einem normalen Rad. Die Schwierigkeit beim "Umsatteln" auf ein normales Fahrrad bestand dann eigentlich nur noch darin, das Bremsen und Treten der Pedale in den Griff zu kriegen. An einem Nachmittag war dies aber eigentlich geschafft. Kinder lernen ja wirklich sehr schnell! Natürlich ist es am Anfang dann sehr wichtig, immer noch dabei zu sein und das Verhalten genau zu beobachten. In jedem Fall immer, von Anfang an, einen Helm aufziehen lassen. Ein Sturz ist leider schnell passiert...

donogl

Dabei seit: 01.06.2007
Beiträge: 3733


Verfasst am: 04.07.2007 [14:21]
Das ist wohl wahr. Und wenn sie von klein auf lernen mit Helm zu fahren ist die Toleranz oder das bewusstsein immer einen tragen zu müssen viel größer.
Wer kennt es nicht wenn man sein leben lang ohne helm gefahren ist wird man im höheren Alter nicht unbedingt gerne damit anfangen. Deshalb sollte man seine kinder von klein auf damit aufwachsen lassen.
Leider ist immer wieder unter Jugendlichen dieses Klischee verbreitet das das uncool ist oder doof aussieht! Das ist totaler Schwachsin! Es ist ein muss, denn nach einem Schädel-Hirn Trauma sieht man dan auch nicht mehr so cool oder schlau aus!

Deshalb immer schön mit Protektion fahren und es den kleinen von Anfang an klar machen!




palladium

Dabei seit: 05.05.2007
Beiträge: 40


Verfasst am: 04.07.2007 [17:50]
Hallo,

soll ich mal beschreiben, wie ich damals das fahren gelernt habe?!:

An meinem 6. Geburtstag habe ich mein erstes Rad geschenkt bekommen, und mein Stiefvater ist gleich mit mir auf der (unbefahrenen) Straße hin und her "gerollt, ich meine damit, das ich auf dem Rad saß, und erst mal diese blöden Stützräder dran hatte.
Irgendwann haben wir die kleinen rädchen abmontiert, und mein Stiefvater hat mich immer am Sattel festgehalten und quasi neben mir her gerannt...bis an den Punkt, wo er keine Lust mehr hatte, und mich los gelassen hat...Habs garnicht geschnallt und bin munter weiter gefahren... icon_biggrin.gif
So habe ich das Radfahren gelernt...und bin das erste mal hingefallen, als Jahre später bergab die Kette gerissen ist...*aua*

Viele Grüße Michael

GhostBiker

Dabei seit: 25.06.2007
Beiträge: 52


Verfasst am: 06.07.2007 [22:23]
Man muss dem Kind versuche mit allen Mitteln spaß dran zu vermitteln!<---gibt noch paar mehr sachen aber das is schon sehr wichtig!

TheGamer

Dabei seit: 30.06.2007
Beiträge: 10


Verfasst am: 08.07.2007 [16:34]
Ja genau, gut ists dann halt auch wenn ein anderes Kind in dem Alter mitfährt / mit das fahren lernt. Bei mir (vor inzwischen über 14 Jahren....) wars auch so dass ich immer mit dem Jungen der Nachbarn gefahren bin.



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