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Von hier aus geht es halbrechts über die Wiese hinauf auf den Single Trail. Dieser ist je nach Jahreszeit mal besser mal schlechter zu befahren. Im Hochsommer ist er gerne mit allerlei Pflanzen zugewachsen, so dass man sich anschließend schon kurz nach Zecken absuchen sollte. Bei Nässe wird der Trail wegen der vielen Wurzeln und Steine und Abhänge etwas fies, bei besonnener Fahrt ist er aber auch dann gut zu bewältigen. Zum Ärgernis der Mountainbikefahrer, und wohl zur Freude der Wanderer, lassen die Förster ganz gerne mal Bäume über den Weg liegen. (weil der Weg keine 2m breit ist, haben wir MTB Fahrer in Baden-Württemberg hier eigentlich nichts verloren)
Alternativ zum Single Trail hält man sich am Sohlacker, ebenfalls halbrechts, an den Tannenbergweg. Der geht allerdings wieder etwas bergab, man verliert also bereits gutgemachte Höhenmeter. Der Tannenbergweg endet schließlich am Kirchlinsgrundweg, dem man dann nach links bergauf folgt. Man kommt dann nach einer Weile am Ende des Singletrails raus, rollt ca. 150m bergab und nimmt schwung für den kurzen Anstieg bevor man dann am Ende des Kappler Großtals am unteren Ausgang des Bergwerksstollen herauskommt.
Wie üblich auf dem Weg zum Schauinsland geht es hier noch nun wieder kräftig bergauf auf dem Rappeneckweg, oben angelangt rechts halten Richtung Stollenweg. Immer weiter, man erreicht dann an der Gabelung, wo der Stollenweg beginnt die 1000m Marke, fährt aber geradeaus weiter, läßt den Stollenweg rechts liegen. (Mir ist als hätte ich das alles schon in einer anderen Tourenbschreibung beschrieben...).
Schließlich gelangt man, nachdem man links den Schotterweg hochgefahre ist, auf den Hundsrückweg. Am Ende des Wegs scharf rechts auf den Trail, durch den Wald bis man an der Wetterstation vom Kachelmann rauskommt. Auf dem asphaltierten Stück geht es nun unterhalb des Schauinslandturm weiter zum Wanderparkplatz. Links der Hauptstrasse schlängelt sich ein schmale Weg, meist voll mit Wanderern, wir hatten am Samstag großes Glück, denn bei dem unbeständigen Wetter war auf dem Schauinsland nichts los.
Die Tour geht nun also weiter entlang der Schauinslandstrasse , mal links davon, mal rechts davon, bis zum Nordic Walking Zentrum am Notschrei. Hier führt ein Weg Richtung Westen, die Wegweiser zeigen ab hier das "Wiedener Eck" und evtl. sogar schon den "Belchen" an. Wiedener Eck ist also ab hier die Devise, ich erspar mir mal die Details, die Beschreibung wird eh schon viel zu lang. Auf diesem Stück kommt ein schöner felsiger Trail der bei flotter Fahrt durchaus etwas an technischem Geschick erfordert. Sehr gemein finde ich den Stacheldraht der sich neben dem Weg entlang zieht. Also hier besser nicht stürzen, könnte blutig ausgehen! Am Bauernhof vorbei noch ein kurzes Stück, dann ist man am Wiedener Eck wo der Belchen mit 6,5Km angeschrieben wird. Wir sind ab hier immer dem Weg mit der roten Raute gefolgt. Zunächst eigenet der sich für radfahrer noch ganz gut, dann geht er aber ins Gelände, viele Wurzeln, viele Steine, viel bergauf - technisches Geschick und nierdriger Reifendruck sind hier gefragt. Am besten ihr haltet hier nun selbst etwas die Augen offen um den besten Weg zum Belchen zu finden - zur orientierung, der Belchen steht genau vor Euch. Wir sind "leider" immer der roten Raute gefolgt und landeten dabei auf einem Wnaderweg, der nun wirklich nicht mehr zu fahren geht. Dieser Weg zieht sich sozusagen an der Westwand des Belchen entlang hinauf, aber man ist dann auch schon bald am Ziel und man erkennt im Nebel das Gipfelkreuz. Leider war es neblig, dass wir oben etwas die Orientierung verloren, schließlich aber doch einen Wegweiser zurück zum Wiedener Eck ausmachen konnten. Den selben Weg wollten und konnten wir nicht zurück, also ging es ein paar hundert Meter die Strasse bergab, wo dann wieder ein Radweg zum Wiedener Eck führt. Wir kamen dann an der Stelle raus, wo zuvor der unpassierbare Weg begann - kurzes Ahaerlebnis also an dieser Stelle. Nächstes mal wissen wir es dann besser.
Auf dem Rückweg erwischte uns dann doch noch ein Gewitter, aber der Wald bot uns Schutz vorm Regen. Das Gewittr verzog sich nach ca. 15Minuten. Weil natürlich nun alles ausgeweicht und rutschig geworden war sind wir nun ab dem Wiedener Eck auf der Landstrasse hinunter nach Utzenfeld gefahren, dort dann links auf die B317 richtung Donaueschingen und in Todtnau dann links auf die Strasse nach Freiburg. Diese führt wieder zurück zum Schauinsland, wo uns dann - gerade am Gipfel angekommen - erneut unser Gewitter eingeholt hat. So kam es, dass wir durch einen Wolkenbruch die ca. 15Km den Schauinsland hinunterbrettern mussten. Ich war so froh, dass uns dies nicht schon am Belchen passiert war sondern erst nun auf unserm Homeground. So machte mir das eigentlich nix aus, ich war zwar völlig durchnässt und mir war arschkalt, aber weil Zuhause eine heisse Dusche, was warmes zu Essen und endlich auch eine Zigarette auf mich wartete, blieb ich quitschvergnügt.
Abfahrt in Freiburg Littenweiler
Weitere Informationen
Bilder kommen noch...
Infobox
Beurteilung
Landschaft:
Kondition:
Technik:
Technische Eckdaten
Dauer: 6h30min netto
Höhenmeter: 2450








