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Hinweis:
Die Route ist geclickt mit Autorouting. Ihr findet im Durchschnitt alle 70m eine Wegmarke. Wegmarken sind durch die Software automatisch an Kreuzungen und Abbiegungen vorzufinden. Die Route verläuft jeweils 1m neben dem Mittelstreifen. Bitte gebt mir Kritik wegen dem Routing.
Strecke:
Als Startpunkte wählte ich den vielen Downhiller bekannten Ort Bad Wildbad. Der Bikepark am Sommerberg ist ja gut bekannt. Bad Wildbad besteht aber ja nicht nur aus dem Funpark sondern auch aus schönen Thermen und einer guten Infrastruktur als Startpunkt. So liegt Bad Wildbad am Ende der S-Bahn Linie die aus Pforzheim kommt. Somit sollte es für viele Radler kein Problem darstellen sich nach Bad Wildbad zu verirren.
Nach dem Ausstieg an der Endstation in Bad Wildbad die sich am Ende einer Fußgängerzone befindet empfiehlt es sich die Gleisseite zu wechseln und nach rechts oben Richtung Ortsausfahrt zu fahren. Es gibt natürlich den Weg der direkt nach dem Ausstieg aus dem Zug durch den Kurpark führt, jedoch finde ich das man den Fußgängern und Kurgästen ihre Ruhe lassen sollte.
Spätestens nach 200m Fahrt kommen wir am Tunnelausgang der Autoroute an. Nun befinden wir uns auf der L351 die parallel zur Enz verläuft.
Die Route verläuft nun in leichten Wellen an der Auffahrt nach Kaltenbronn vorbei die wir später in Gegenrichtung halb tot herunterkommen.
Der Weg führt uns stets nach Enzklösterle weiter, hier wechseln wir auf die Straße Richtung Freudenstadt. Die Steigung die zuvor ca. 2% betrug nimmt nun unmerklich zu. Wir kommen nach einigen km Fahrt an der Passhöhe (800 m) nach dem Ort Seewald an. Nun steht ein Abfahrt in das Murgtal an. Das ca. 100-150 m tiefer liegt als das Enztal. Hier ist es wichtig die B294 die nach Freudenstadt führt nach rechts Richtung Schönengründ / Forbach zu verlassen. Auf er gut asphaltierten Straße bewältigen wir die 6% Abfahrt ins Murgtal auf die B462 hinunter.
Nach einigen Abfahrtskilometern geht es in einen weiteren Anstieg hinein. Es gilt nun nach Hundseck (links) abzubiegen um auf die L80b zu gelangen. Optional lässt es sich auch am Schwarzenbachstausee Richtung Herrenwies fahren. Jedoch ist der Verkehr hier meist intensiver als auf der zu erst vorgeschlagenen Route.
In Hundeck kommen wir auf die B500 die ja auch als ?Schwarzwaldhochstraße? bekannt ist. Sie ist oft gerade an warmen Sommertagen von viele Schönwetterfahrern befahren was gelegentlich zu Reibereien zwischen motorisierten und nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmern führt.
Wir kommen nun in Sand an. Hier beginnt eine Steile Abfahrt mit ca. 10% Steigung. Es ist wirklich ein Herausforderung den Anstieg aus Richtung Bühlertal zu nehmen. Doch steht dieses Mal zum Glück die Abfahrt an. In Langenberg angekommen fahren wir nach links auf die K3765 ab um wiederum nach den ca. 6,6% Steigung auf die B500 zu geraten. Nun biegen wir nach Rechts ab mit dem Sendeturm des SWR auf der Hornisgrinde vor Augen. Genau da müssen wir nun hoch ! Nach ca. 1 km geht es laut SWR-Schild auf der linken Seite nun nach Oben. Es befindet sich an der Auffahrt ein Schranke, somit lässt sich die Auffahrt praktisch nicht übersehen. Der Spaß geht nun los. Steigungen zwischen 8-11% stehen auf dem einwenig verwitterten Asphalt an bis man auf der Hochebene neben dem Turm ankommt. Ein teilweise wegen der langen Geraden unangenehmer Anstieg der zum Glück windgeschützt ist. Auf der Spitze angekommen hat man ein perfekte Aussicht auf die meist in Nebel gehüllte Rheinebene und die Vogesen. Ein malerisches Panorama das zum Verweilen einlädt. Doch leider müssen wir wegen dem immer andauernden Wind weiter um einer Auskühlung vorzubeugen. Die Hornisgrinde ist eine Sackgasse. Somit steht die Abfahrt auf die B500 an. Es ist eine tolle Gelegenheit auf der für den Autoverkehr gesperrten Straße sein Topspeed auszutesten. Meiner lag bei 87 km/h. Doch Vorsicht ! Das Bremsen vor den Spitzkurven nicht vergessen. Wer nun glaubt auf der B500 geht?s da man auf der Hochebene ist flach zu, der hat geirrt. Ein Anstieg von nun gut 70-80 HM Richtung Mummelsee steht noch an. Die weitläufige Straße auf der es meistens bläst zieht schießt das Laktat in die Beine. Zumindest die tolle Aussicht auf das Schwarzwaldumland und die Ortenau mindern die Tortur. Nach dem Aufstieg zum Mummesee geht es in einer kurzen Abfahrt nach Seibseckle. Hier gilt es wieder auf die Abfahrt nach Zwickgabel und das Murgtal zu achten. Es ist eine kleine versteckte Straße die mehr einem Wanderweg ähnelt. Wir finden die Einfahrt in den Weg auf der linken Seite am Ende des Autoparkplatz.
Die Abfahrt am Langenbach vorbei ist Idylle pur ! Eine vielleicht 2m breite Straße die einen träumen lässt. Die Abfahrt sollte man so lange genießen wie nur möglich. Somit langsam fahren.
In Schönmünzach angekommen fahren wir die Murg weiter hinab. Es gilt nun die Muskel locker zu fahren weil nach paar flacheren km bald wieder einen harten Anstieg zu bewältigen haben. Die Abfahrt von 470 m auf 170 m auf den nächsten 17 km ist ein weiters schönes Erlebnis. Die Stauwerke der Murg ziehen gern den Blickfang auf sich. Wir kommen durch Forbach durch, einen super Ausgangspunkt für einen Aufstieg zur Roten Lache. Doch steht dieses mal was anderes auf dem Programm.
Das Programmheft ruft nach Prozenten. Diese stehen nun zu genüge an.
Die Kaltenbronner Wand. An der Ortseinfahrt Hilpertsau biegen wir nun rechts Richtung Kaltenbronn / Bad Wildbad ab, Bemerkung: Stoppuhr aktivieren. Die L76b steigt nun moderat mit 6,9% geht aber auf 4% zurück bevor wir in Reichental ankommen. Der Vorfreude über den bisher moderaten Anstieg hat ein jähes Ende. Die Ortsausfahrt Reichental kommt einem kleinen Horror gleich. Eine Rampe mit Spitzen von 15% und einer Durchschnittssteigung von 11% auf der geraden Straße die an vielen Stellen voll in der Sonne steht. Nach den ersten Serpentinen geht die Steigung auf ca. 8 % zurück um nach längerer Fahrt durch die Kurven auf den langen kahlen Geraden bei 6 % einzupendeln. So gelangen wir nach 2,5 km flacherer Auffahrt an die Bushaltestelle auf dem Hochplateau die wir als Stopppunkt für unsere Zeitmessung ansehen können. Die Topzeit die mir bekannt ist liegt bei unter 35 min. Aufgestellt bei einem BZF vom RSV Forchheim. Eine Zeit um 50 min für die 11,5 km ist auch Akzeptabel. Besonders weil wir schon reichlich Höhenmeter und Kilometer in den Beinen haben.
Das schwerste ist nun geschafft. Die letzte erholende Abfahrt steht nun an Sprollenhaus ins Enztal an. Am Ende der Anfahrt fahren wir nach links auf unserem ursprünglichen Startweg nach Bad Wildbad zurück. Ich wählte eine Doppelbefahrung der L351 weil ich der Meinung bin das es zum Schluss einer solchen Bergetappe einfacher ist aus Gründen der Konzentration auf einer Straße ins Ziel zu fahren die man schon kennt. Allein aus der Sicherheit heraus sich nicht unnötig und nervenraubend zu verfahren.
In Bad Wildbad angekommen sehen wir den Bahnsteig und als Tipp ein echt super gutes Kaffee auf der von der Ortseinfahrt kommend rechten Seite direkt an der Abfahrt ins Zentrum. Ich habe da mal während des Wartens auf den Zug einen köstlichen Kuchen zu moderaten Preisen verschlungen. Extrem suchtmachend.
Der Zug fährt meist jede halbe Stunde Richtung Pforzheim und von dort aus nach Bietigheim was ja als Verbindungsstelle von Stuttgart etc. her dient.
Natürlich kann man mit dem Rad den Enztalradweg über Pforzheim etc. weiterfahren. Doch ist das nun mal ein Etappe zum Bergtraining.
Abschluss:
Ich hoffe ich habe einigen mit dieser Tour eine Freude gemacht.
Bahn: Mit der S-Bahn von Pforzheim kommend an der Endstadion aussteigen PKW: Pforzheim von der BAB herunter und Richtung Bad-Wildbad.
Weitere Informationen
www.naturparkschwarzwald.de
Infobox
Beurteilung
Landschaft:
Kondition:
Technik:
Technische Eckdaten
Dauer: 5h 11 min
Höhenmeter: 2600 HM Tacho (4100 HM GPS)
GPS - Download
Wie wurde bewertet
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2009-04-03 19:25 von odonkor_22
super strecke, superbeschrieden und grad um die ecke.... test ich gerne mal |
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2008-08-09 19:14 von Feldfisch
Super Beschreibung, extrem viel Aufwand. Top! |
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2008-03-07 11:29 von .
sehr sehr geiler text! |
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2008-02-27 09:49 von Freddi
echt geil |
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2008-02-23 15:51 von FrEqUeNcY
1A super gemacht !!!!!! Weiter so. |
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2008-02-16 17:59 von DBM01
Super Sache und gar nicht so weit weg. Tolle Dokumentation!!! |
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2008-02-15 21:45 von Kekl
nicht schlecht!!! |
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2008-02-13 12:56 von Bullet
wahnsinn - das is echt hammer ! super ! |
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2008-02-08 20:07 von Steffen_Gronegger
Wow - ist das fett! Meine Fresse was ne Tourenbeschreibung - sehr genial. Wenn ich auch Rennradfahren würde, dann würd\'s mich jetzt richtig jucken ... woher hast du denn die ganzen Schwarzwaldtouren? Kommst du von da? |
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2008-02-08 19:13 von donogl
Top, diesmal sogar auch Downloadbar! Dank dir komt endlich mal etwas Bewegung hier ins Modul! weiter so ;-) |










