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Mit der Hilfe von Google Maps habe ich mir eine Tour zusammengestellt, von der ich mir erhoffte, dass sie so wenig Höhenmeter wie möglich beinhaltet. Ich denke das ist mir auch wirklich gut gelungen, über die knapp 160Km lange Distanz hatte ich nur knappe 1300Hm zu bewältigen.
Vom Stadtzentrum Pforzheim ging es auf der B294 im Enztal Richtung Freudenstadt. Ich konnte mich eigentlich nicht verfahren, weil ich mich fast immer auf dieser Bundesstrasse bewegt habe, bin also keine Radwege gefahren, auf denen ich Gefahr gelaufen wäre in die Pampa geschickt zu werden.
Die B294 war zum Glück auch auf dem ganzen Weg bis nach Freudenstadt nicht für Radfahrer gesperrt, der Verkehr hielt sich - dank Sonntag und Ferienende - auch einigermaßen in Grenzen. Die Strasse stieg ganz sachte auf max. 800Hm an. Sehr anstrengend und zermürbend empfand ich es, dass die Strasse immer mal wieder so ca. 20 - 30 Höhenmeter einbüßte, die dann jeweils wieder erklommen werden mussten. Das ging mir echt an die Nerven, ich hatte so gehofft endlich mal eine etwas längere Abfahrt zu bekommen, aber Pustekuchen. Das Problem war, dass ich mir eingebildet hatte, dass Freudenstadt auf ca. 400m liegt, es lag aber schließlich auf ca. 700m.
Wenige Kilometer vor Freudenstadt bin ich auf die L405 nach Freudenstadt Nord abgebogen. Ich hätte auch auf der B294 bleiben können, dachte mir aber, dass auf einer Landstrasse der Verkehr noch etwas abnehmen würde. Dies ist dann auch so eingetreten. Ausserdem schien mir dieser Weg auch geschickter, um gut durch Freudenstadt durchzukommen, da ich ans südwestliche Ende der Stadt wollte. Eine kurze Weile bin ich daher Richtung Straßburg gefahren und dann dem Wegweiser Richtung Wolfach gefolgt. Hier war ich nun sehr froh, dass Freudenstadt also nicht auf 400m liegt, denn das bedeutete für mich, dass ich hinter Freudenstadt nur noch kaum merklich bergauf fahren musste und nach einer kurzen Weile auch endlich mit einer längeren Abfahrt hinunter nach Bad Rippoldsau belohnt wurde.
Ab hier ging es tapfer weiter immer nur leicht bergab im Tal der Wolf(ach) ins schöne Nest Wolfach. Hier trifft man dann auch wieder auf die B294, aber auch ein Radweg führt schließlich an der Kinzig weiter bergab Richtung Hausach und weiter nach Haslach. So allmählich hatte ich auch das Gefühl, dass ich wieder in meine Hood kam, und trotz schmerzendem Gesäß bejubelte ich den ersten Wegweiser nach Freiburg (48Km). Nun war es also schon fast geschafft.
Wegen einem Loch im Bauch habe ich gegenüber dem Rathaus noch lecker Schniposa gegessen und mich dann auf die letzten Kilometer Richtung Elzach auf der B294 gemacht. Die Strasse führte teils recht steil bergauf, die Passhöhe liegt aber nur auf läppischen 520Hm. Der Verkehr nahm wieder etwas zu, vor allem waren viele offenbar geistesgestörte Motorradfahrer unterwegs - meiner persönlichen Meinung nach sind die unnötig wie ein Kropf.
Nach Elzach hinunter gab es noch einmal eine schöne Abfahrt, hier erreichte ich auch meine max. Geschwindigkeit des Tages, die aber nicht soooo berauschend war um sie hier anzugeben. Ab Elzach kann dann auch nichts mehr schief gehen, zunächst bleibt man auf der B294, wechselt dann aber vor Gutach auf die K5104, und ab Waldkirch gibt es dann einen Radweg, der einen gerade- oder geschwungenen Weges bis nach Freiburg führt, wo die Tour dann am Freiburger Münster endete.
Der Haken an meiner Tour war, dass ich armer Schlucker kein Rennrad besitze und das alles mit meinem Mountainbike gefahren bin!!!
PS.: Mein Digicam ist leider kaputt, drum gibts keine Fotos. Ich hatte aber auch keine Zeit und wirkliche Lust welche zu schießen, denn ich wollte bloß heim.
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Weitere Informationen
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Infobox
Beurteilung
Landschaft:
Kondition:
Technik:
Technische Eckdaten
Dauer: 8h netto
Höhenmeter: 1285m
GPS - Download
Wie wurde bewertet
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2008-09-21 17:54 von kroemdelakroem
Nicht schlecht, für mich zu anstrengend xD |
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2008-09-17 07:19 von Gipfelstuermer
Cool!! |
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2008-09-14 13:28 von Steffen_Gronegger
Fette Tour - nur die Autos würden mich stressen. |
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2008-09-10 08:53 von diba
Ordentliche Leistung, Respekt! Und gut beschrieben. Das allgemeine Verkehrsaufkommen auf der Strecke wäre noch interessant gewesen, da Dein Weg ja an der Straße bzw. auf Radwegen durch den Schwarzwald geführt hat. |








