Reifen sonstige

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Eine runde Sache: Schlauch-, Draht- und Vollgummireifen am Fahrrad

Kaum zu glauben: Die ersten Fahrräder hatten, wie einst auch Kutschen, Reifen aus Stahl auf Holz-Felgen. Erst durch die Entdeckung der Herstellung von Gummi aus Kautschuk und die Erfindung der Vollgummi- und Luftbereifung im 19. Jahrhundert, mussten die Räder und Felgen aus Holz und Stahl weichen. Die neuartige Bereifung kam zuerst im Automobil-Bereich zum Einsatz. Heute ist bei der Fahrradbereifung eine Luftbereifung üblich, Vollgummireifen kommen beim Fahrrad eher selten zum Einsatz. Egal, ob Sie ihr Fahrrad mit Luftbereifung oder Vollgummireifen bestücken wollen, Fahrrad.de bietet Ihnen stets den richtigen Reifen und das passende Zubehör. Dank einer großen und gut sortierten Auswahl verschiedener Hersteller in unterschiedlichen Zoll-Größen – unter anderem von Schwalbe, Maxxis, Continental und Michelin – wartet stets der passende Reifen.

Reifenarten für Fahrräder

Eine gute Fahrradbereifung ist aus dem Bike-Sport nicht wegzudenken. Viele Biker nutzen ihre Räder auch im Alltag, um zur Arbeit, in die Schule oder zu Verabredungen mit Freunden zu fahren. Und auch wer sein Fahrrad als Sportgerät nutzt, weiß, dass alle verbauten Komponenten ihre Aufgabe bestens meistern sollten. Daher muss eine gute Fahrradbereifung verschiedene Eigenschaften erfüllen: Die Reifen haben einen großen Einfluss auf den Lauf des Rads, den Fahrkomfort und die Traktion. Ein wichtiger Punkt bei der Wahl der Bereifung ist somit auch die Abfederung von Fahrbahnunebenheiten. Wie unterschiedlich die Fahrräder auf dem Markt sind, so verschieden sind auch die Ansprüche an die Fahrradbereifung. Aus diesem Grund gibt es unzählige Reifenarten in verschiedenen Zoll-Größen; von normal bis pannensicher und unkaputtbar:

  • Drahtreifen, beliebt für das Alltags- oder Outdoor-Fahrrad, BMX-Bike oder Mountainbike (MTB)
  • Schlauchreifen, für den Rennrad-Sport
  • Vollgummireifen

Heute wird hauptsächlich Luftbereifung bei Fahrrädern verwendet, zu denen auch Draht- und Schlauchreifen aus Gummi zählen. Vollgummireifen finden im Fahrrad-Bereich kaum Einsatz, weshalb Vollgummireifen nicht in jedem Fahrrad-Zubehör-Markt geführt werden.

Pannensicherer Reifen statt Vollgummireifen

Drahtreifen und ihre Anwendung

Drahtreifen sind mit Abstand die am meisten eingesetzte Fahrradbereifung. Der Aufbau der Bereifung ist wie folgt: Rund um den Gummireifen ist in der Reifenwulst ein Metalldraht eingearbeitet. Dies gibt Stabilität und verhindert ein Herausspringen der Felge. Der Reifen ist dabei der äußere und robuste Teil aus Gummi, der Kontakt zu Fahrbahn bzw. Boden hat. Im Normalfall ist dieser mit einem Profil versehen. Der Schlauch bildet den inneren Teil des Reifens; in ihn wird die Luft gepumpt. Dabei ist der Schlauch durch ein Ventil luftdicht versiegelt, das den Luftdruck aufrecht hält. Bei einer Panne, kann der Schlauch dann mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden.

Eine Weiterentwicklung des Drahtreifens ist der Faltreifen. Hier sind Aramidfäden anstelle des Drahts eingearbeitet. Diese haben den Vorteil, dass sich die Gummi-Fahrradbereifung – egal, wie groß das Zoll-Maß ist – falten und einfach verstauen lässt. Herkömmliche Drahtreifen lassen sich aufgrund des starren Drahts nicht falten. Indes wiegen Faltreifen oftmals 50 bis 100 Gramm weniger als Drahtreifen. Jedoch kann es für ungeübte Schrauber schwerer sein, einen Faltreifen auf eine Felge zu montieren; die Felgen selbst sind jedoch die gleichen wie bei einem Drahtreifen. Zudem warten auch Drahtreifen, die ohne Schlauch verwendet werden. Durch bestimmte Modifikationen halten die Reifen den Luftdruck selbst konstant. Die häufigste Anwendung finden Drahtreifen im BMX- und MTB-Bereich.

Schlauchreifen im Überblick

Auch Schlauchreifen bestehen, wie vom Namen abgeleitet, aus Reifen und Schlauch. Die Besonderheit bei dieser Bereifung ist der um den Schlauch genähte Reifenmantel. Die Bauweise dieser Luftbereifung ermöglicht ein niedriges Gewicht und einen sehr geringen Rollwiderstand. Jedoch sind Reparaturen bei Schlauchreifen sehr aufwändig. Daher werden diese bei einer Panne meist komplett ersetzt. Dies wiederum führt zu entsprechend hohen Kosten, weswegen Schlauchreifen fast ausschließlich im Rennrad- und Profi-Sport ihre Anwendung finden. Das Angebot an Schlauchreifen erstreckt sich indes über alle gängigen Zoll-Größen.

Unkaputtbar: Vollgummireifen am Fahrrad

Vollgummireifen werden heuer selten an Fahrrädern eingesetzt. Im 19. Jahrhundert als Vorgänger der Luftbereifung beliebt, kam jedoch immer wieder die Idee der unkaputtbaren Reifen für Fahrräder auf. Und wer schon öfter einen Fahrrad-Reifen flicken musste, weiß warum.

Vollgummireifen für Fahrräder bestehen zu 100 Prozent aus einer besonderen Gummi-Mischung; eine Füllung mit Luft bzw. den angelegten Luftdruck gibt es daher nicht. Der Aufbau bei einem Vollgummireifen auf der Fahrrad-Felge ist zweilagig: Erst wird der Vollgummischlauch auf die Felge gezogen, anschließend der Mantel. Ein Ventil gibt es daher nicht. Vollgummireifen können indes auf dieselben Felgen aufgezogen werden, wie andere Reifenarten; die Montage ist jedoch komplizierter und sollte von einem Fachmann vorgenommen werden.

Durch diesen speziellen Aufbau haben Vollgummireifen den Vorteil einer hohen Pannensicherheit beim Fahrrad bzw. der Bereifung. Jedoch gehen mit diesen Reifen auch einige Nachteile einher, weshalb sie sich nicht großflächig im Fahrrad-Markt durchsetzen konnte:

  • Vollgummireifen sind im Vergleich zu anderen Arten der Fahrradbereifung extrem schwer – ein Gewicht von knapp 500 Gramm macht diese Reifen um circa die Hälfte schwerer als einen herkömmlichen Fahrradschlauch. Dadurch sind sie besonders im Rennrad-Sport nicht rentabel.
  • Sie sorgen durch den schweren Gummi für einen hohen Rollwiderstand.
  • Vollgummireifen an Fahrrädern federn ungenügend, dies wiederum beansprucht Speichen, Felgen und auch den Fahrer stärker als eine herkömmliche Bereifung. Zudem sorgt dies für einen geringeren Fahrkomfort.
  • Die Montage von Vollgummireifen auf den Felgen ist nur mit speziellem Werkzeug durchführbar und sollte von einem Fahrrad-Mechaniker vollzogen werden.
  • Vollgummireifen „walken“ kaum und sind damit beim Fahrrad-Fahren gerade in Kurven eher unsicher.
  • Da die Vollgummireifen circa ein Drittel des Gesamtgewichts des Fahrrads ausmachen können, ermöglichen die Reifen bei geringer Geschwindigkeit eine sehr hohe Stabilität. Bei höheren Geschwindigkeiten ist das Fahrrad oft schwer lenkbar und gerät leicht außer Kontrolle.
  • Die Herstellung mit Kautschuk und Gummi ist vergleichsweise teuer. Sprich, durch den erhöhten Materialeinsatz bei Fahrrad-Vollgummireifen sind die Kosten für die Bereifung im Vergleich besonders hoch.
  • Gummi als Ausgangsmaterial wird schnell alt, hart sowie spröde und büßt immens an Haftreibung ein. Diese Eigenschaften sind beim Fahrradfahren besonders von Bedeutung und können zu Einbußen beim Handling und der Sicherheit gehen.

Zusammenfassung: Schlauch-, Draht- und Vollgummireifen am Fahrrad

Vollgummireifen am Fahrrad punkten zwar mit ihrer kaum vorhandenen Pannenanfälligkeit, jedoch überwiegen die Nachteile in Sachen Sicherheit und Kosten. Im Bereich Pannenschutz hat sich indes in den letzten Jahren auch bei Luftbereifung viel getan. Besonders pannensichere Reifen in verschiedenen Zoll-Maßen gibt es heute schon zu günstigen Preisen verschiedener renommierter Marken wie Schwalbe oder Maxxis.



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