MTB Rahmen

(23 Artikel)

  Marke

Gewählt:
  •  
  •  
  •  

  Rahmen – Typ

Gewählt:
  •  
  •  

  Rahmen – Material

Gewählt:
  •  
  •  

  Farbe

Gewählt:
  •  
  •  
  •  
  •  

  Preis (€)

  • -
    Übernehmen

  Kundenbewertungen

Gewählt:
SORTIEREN
Seite1von
1
 
SORTIEREN
Seite1von
1

MTB-Rahmen – Das Gerüst der Fahrräder

Wenn der Winter vorbei ist, das Wetter besser wird, rufen die Berge. Warum also die neue Fahrradsaison nicht mit einem Ritt auf dem Mountainbike (MTB) beginnen? Je nach Einsatz des Bikes – ob Downhill, Enduro, Freeride, All Mountain, Trekking oder Cross-Country – gibt es entsprechende Bikes in verschiedenen Preisklassen. Jeder Fahrstil stellt dabei entsprechende Anforderungen an die Fahrräder. Daher sollte man sich vor dem Kauf oder bei der Zusammenstellung eines neuen Bikes gründlich Gedanken machen. Als stabilitätsgebendes Element spielt der MTB-Rahmen dabei eine besondere Rolle.

MTB Rahmen für Fully

Der MTB-Rahmen als Herzstück

Die Rahmen eines Fahrrads werden nicht ohne Grund als Herzstück bezeichnet. Er ist das Gestell des MTB und überträgt unter anderem das Gewicht des Fahrers an die Laufräder. Zudem werden am Mountainbike-Rahmen alle weiteren Komponenten des Fahrrads befestigt. Da das Mountainbike mit Vorliebe abseits befestigter Wege gefahren wird, muss der MTB-Rahmen entsprechend robust sein und selbst starke Belastungen aushalten, die bspw. bei der Abfahrt in schwerem Gelände entstehen. Als wichtige Kenngrößen beim Vergleich dieser MTB-Komponenten gelten indes horizontale Steifigkeit, vertikale Festigkeit und das Gewicht.

Aufbau und Form der Rahmen

Der klassische MTB-Rahmen hat die Form einer Raute. Hierbei bilden Oberrohr, Unterrohr und Sitzrohr den Hauptrahmen, auch vorderes Rahmendreieck genannt. Sitzrohr, Kettenstreben und Sitzstreben bilden das hintere Rahmendreieck, genannt Hinterbau. Bei Fullsuspension Bikes, also Fahrrädern mit einer Federung am Vorder- und Hinterrad, wird der bewegliche Hinterbau nicht als Teil des Rahmens gesehen. Diese Bauform existiert bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts und wird als Diamantrahmen, nach dem englischen Begriff "diamond" für Raute, bezeichnet. Heutzutage kommen beim MTB immer häufiger sog. "Sloping-Rahmen" zum Einsatz, bei denen das Oberrohr zum Sattel hin abfällt. Damit soll weiteres Gewicht eingespart und der Auf- bzw. Abstieg vom MTB erleichtert werden.

Komponenten

Der MTB-Rahmen selbst besteht aus zwei Rahmendreiecken, die im Hauptlager miteinander verbunden sind. Unabhängig vom Material wird er aus mehreren verschweißten Rohren gebildet.

Der Hauptrahmen

Der Hauptrahmen beschreibt das vordere Rahmendreieck beim Fahrrad. Zu diesem Teil des Mountainbike-Rahmens zählen das Sitzrohr sowie das Ober- und Unterrohr, die zusammen im Steuerrohr münden. Am Steuerrohr sitzt indes die Führung des Vorderrades. Weitere Komponenten, die am Hauptrahmen befestigt werden, sind die Sattelstütze mitsamt Sattel, das Innenlager im Tretlagergehäuse und die Federgabel am Steuerrohr. Hierbei wird das Rad über die Federgabel mit dem Steuersatz und dem Lenker des Fahrrads verbunden. Diese Federgabel muss auch auf den Einsatzbereich des MTB abgestimmt werden. Je nach Anwendung wird ein unterschiedlich langer Federweg benötigt, um mit den Herausforderungen der einzelnen Disziplinen umzugehen. Beim Downhill bedarf es beispielsweise Federwege bis 250 mm, während man beim Cross-Country oder Dirtjump bereits mit 100 mm Federweg auskommt.

Für Sitzrohr und Sattelstütze gilt die Faustregel: Die Sitzhöhe sollte so gewählt werden, dass der Fahrer bei ausgestrecktem Bein das Pedal mit der Ferse berühren kann. Denn ist die Sitzhöhe zu gering, können Gelenk- und Muskelschmerzen entstehen.

Der Hinterbau

Der Hinterbau des MTB-Rahmens bildet ein Dreieck aus Sitzrohr, Ketten- und Sitzstrebe. Bei Hardtails sind Sitzrohr und Sitzstrebe miteinander verschweißt, beim Fullsuspension Bike hingegen durch den Umlenkhebel der Federung am Hinterrad miteinander verbunden. Die Hinterradfederung beim Fullsuspension-Bike wird auch als Dämpfer bezeichnet und kommt als Eingelenker, Viergelenker (dem so genannten Horst-Link) oder VPP-Hinterbau (Virtual Pivot Point) vor. Eine zusätzliche Federung am MTB kann – je nach Fahrertyp – nicht nur aus Gründen des Komforts ratsam sein. Gerade bei einer steilen Geländeabfahrt hält das hintere Rad den Kontakt zum Boden besser als ein ungefedertes Hardtail-MTB. Damit soll eine möglichst hohe Traktion und Kontrolle des Fahrers über sein Bike gewährleistet werden. Jedoch muss man im Vergleich zum Hardtail eine geringere Steifigkeit und ein höheres Gewicht in Kauf nehmen.

Anforderungen an den MTB-Rahmen

Durch die hohen Belastungen beim Abfahren eines Hangs muss der MTB-Rahmen insbesondere stabil und robust sein. Denn das Bike soll sich auch in hartem Terrain noch sauber führen lassen und selbst nach Drops darf sich der Mountainbike-Rahmen nicht unter der Last des Fahrers verändern. Um Vergleiche zwischen den einzelnen MTB-Rahmen herzustellen, werden daher Steifigkeit und Elastizität in Tests gemessen. Je besser das Mountainbike dabei abschneidet, desto komfortabler ist die Abfahrt. Weitere Vergleichsgrößen bei der Auswahl sind die Lenkkopfsteifigkeit, die sich auf Spurtreue und Handling beim Bike auswirkt, sowie die Tretlagersteifigkeit, mit der angegeben wird, wie viel Kraft beim Tritt in die Pedale verloren geht.

Die richtige Rahmengröße

Die richtige Größe des MTB-Rahmens entscheidet über die Haltung des Fahrers, ist somit ein wichtiger Faktor in puncto Fahrkomfort. Ist das Oberrohr zu lang, muss sich der Fahrer weit nach vorne strecken. Ist es zu kurz, können schnelle Abfahrten sehr anstrengend werden. Für die Rahmenhöhe dient die Größe des Fahrers bzw. seine Beinlänge an der Innenseite als die wichtige Kenngröße. Das Rahmenkit selbst kann heute bei den meisten Marken in verschiedenen Größen bestellt werden; hier verwenden manche Hersteller Größen wie "S", "M", "L" bis "XL", während andere die Rahmengröße in Zoll angeben.

Fahrrad.de errechnet Ihnen eine empfohlene Rahmengröße für Ihr Mountainbike anhand der Körpergröße und Schrittlänge. Über den Experten-Chat können Sie sich bei der Auswahl der richtigen MTB-Rahmen-Größe beraten lassen und so schon vorab die Auswahl passender Bikes eingrenzen. Denn Radstand, Oberrohrlänge, Sitzrohrlänge und Lenk- und Sitzwinkel beeinflussen nicht nur die Haltung auf dem Mountainbike – sie sind maßgeblich für den Fahrkomfort.

Welches Material ist das richtige für das MTB?

Auch hier ist der Einsatzbereich des Bikes entscheidend. Ein Enduro- oder Freeride-Bike wird nicht so sehr auf das Gewicht reduziert wie ein Marathon-Bike. Haltbarkeit, Steifigkeit und natürlich der Preis sind weitere wichtige Komponenten bei der Auswahl des richtigen Rahmens. Jedes Material hat dabei seine eigenen Vorzüge und Nachteile.

Mountainbike Hardtail Rahmen aus Aluminium

MTB-Rahmen aus Aluminium

Aluminium ist heutzutage das am weitesten verbreitete Material für Mountainbike-Rahmen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Aluminiumrahmen sind günstiger als ihre Pendants aus Carbon und können trotzdem ein niedriges Gewicht sowie eine gute Steifigkeit aufweisen. Gerade für Einsteiger sind Aluminiumrahmen ideal, da man hier deutlich sparen und das Geld dafür in die Qualität anderer Teile des Bikes investieren kann. Dabei kommt das Aluminium bei den MTB-Rahmen nie in reiner Form, sondern als Legierung in Verbindung mit Magnesium und Zink oder Silizium vor.

Alurahmen werden aus aufeinander zugeschnittenen Aluminium-Rohren verschweißt. Dabei ist die Schweißqualität von großer Bedeutung, denn hier entstehen bereits Spannungen im Material, die sich bei schlechtem Schweißen auf die Qualität der Aluminiumrahmen auswirken. Auch für Ästheten bietet Alu als Grundstoff der MTB-Rahmen eigene Vorteile. Durch die Herstellungsmethode des Hydroforming kann das flüssige Aluminium in schöne Formen gepresst werden. Im Vergleich zu Carbon lassen sich Alurahmen indes relativ kostengünstig in individuellen Farben lackieren oder pulverbeschichten. Darüber hinaus gelten Aluminiumrahmen als langlebig und verlieren selbst durch eine Delle nicht sofort ihre Stabilität.

MTB-Rahmen aus Carbon

Der moderne Werkstoff Carbon steht in erster Linie für absoluten Leichtbau. Der kohlenstoffverstärkte Kunststoff gilt aufgrund seines geringen Gewichts, seiner guten Stabilität und der guten Steifigkeit sowie Dämpfung als die Zukunft des Rahmenbaus. Als kleines Extra sehen die Rahmenformen auch optisch sehr edel aus.

Bei der Produktion werden die Fasern durch eine Matrix aus Epoxidharz gestützt, was die Herstellung der MTB-Rahmen aus Carbon zwar aufwändiger und daher teurer macht, allerdings lässt sich der Rahmen so ideal auf den Verwendungszweck des MTB anpassen. Durch unterschiedliche Fasern und Anordnungen der Rovings, also der Faserstränge, können fantastische Eigenschaften und ein immer geringer werdendes Gewicht für den Rahmen entstehen. Die Entwicklung ist hierbei noch nicht abgeschlossen, während man bei Alurahmen jedoch irgendwann an die natürliche Grenze des Materials stößt, um eine Grundstabilität und Dämpfung zu garantieren.

Im Vergleich zu Aluminium bietet Carbon heutzutage bessere Werte im Bereich der Lebensdauer. Allerdings sind Schläge oder Stürze Gift für Carbon-Rahmen. Brüche an den Fasern sind mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen, können aber die gesamte Stabilität und Steifigkeit beeinflussen, was letztlich auf Kosten der Sicherheit geht. Der Bruch von einem MTB-Rahmen kann daher ohne Vorwarnung erfolgen. Dieser Effekt ist Kennern auch als Sudden Death bekannt und sollte auf jeden Fall vermieden werden.

MTB-Rahmen aus Titan

Wenn es um das Verhältnis von Schwere und Steifigkeit geht, sind MTB-Rahmen aus Titan das Non-Plus-Ultra. Die geringe Dichte macht das Material extrem leicht, während trotzdem hohe Steifigkeitswerte erreicht werden. Hinzu kommt, dass Titan im Gegensatz zu Aluminium und Stahl korrosionsbeständig ist. Durch die aufwändige Herstellung, in der Titanrahmen in speziellen Edelgas- oder Vakuumkabinen geschweißt werden, sowie durch den teuren Rohstoff selbst, wird Titan nur im High-End-Bereich der MTB-Rahmen verwendet.

MTB-Rahmen aus Stahl

Der Klassiker unter den Fahrradrahmen wird im Segment Mountainbike immer weiter zurück gedrängt. Dabei ist Stahl aufgrund der hohen Steifigkeit und Widerstandsfähigkeit bestens für die Anforderungen an das Material eines Mountainbikes geeignet. Das vergleichsweise hohe Gewicht verhindert jedoch eine weite Verbreitung von Stahlrahmen beim Mountainbike; obwohl sie aufgrund der hohen Stabilität und des günstigen Preises besonders bei Einsteigern noch immer beliebt sind.

Alles an einem Ort

Fahrrad.de verfügt über eine große Auswahl von Mountainbike-Rahmen zu günstigen Preisen. Dabei finden Sie sowohl Modelle für ein Fullsuspension-Bike als auch für Ihr Hardtail. Fahrrad.de führt im Bereich Fullsuspension die Marken:

  • Feltbikes
  • Votec
  • Blk Mrkt Bikes
  • Transition Bikes

Darüber hinaus stehen für den Bereich Hardtail die folgenden Marken bereit:

  • Dartmoor
  • Beddo
  • Spank
  • Identiti
  • Votec

Neben der Markenvielfalt finden sich auch unterschiedliche Größen und diverse Farben. Denn das eigene Bike soll nicht nur jeglichen technischen Ansprüchen genügen, es muss auch gefallen. Beispiele für die Vielfalt sind auszugsweise:

  • Dartmoor Two6Player Rahmen in den Farben metalic red, miami vice oder metalic grey cameleon
  • Dartmoor Primal 650B/26" Zoll für Enduro&Freeride/AM in den Größen 16 Zoll, 17 Zoll, 18 Zoll und den Farben black/silver, black/red, Schwarz und black/blue
  • Felt Compulsion Prime in M&L in der Farbe Gold matt/matt Schwarz
  • Votec VX Rahmen in den Größen S, L & XL und den Farben Weiß/Grün oder Weiß/Orange

Egal ob Neuling oder erfahrener Profi, die Auswahl von Fahrrad.de hat für jeden Einsatzbereich, jeden Geschmack und jedes Auge das richtige Modell parat.



Hilfe benötigt?
Kontaktiere unsere Experten für all deine Fragen!
Mo-Fr: 10-18 Uhr
0711 400 424 11
Newsletter
Jetzt anmelden und €10,- Gutschein sichern.
Dich erwarten exklusive Angebote und Gutscheinaktionen.4
Zufriedene Kunden
Du bist mit unserem Service zufrieden?
Schreibe eine Bewertung und helfe anderen!
Bewertung schreiben