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Cantilever Bremsen

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Die Cantilever Bremse

Unter der Bezeichnung „Cantilever Bremse“ kann sich mancher Laie nicht viel vorstellen. Wenn erläutert wird, dass es verschiedene Arten der Cantilever Bremse gibt, und die bekannteste die sogenannte „V-Brake“ am Mountainbike ist, erhellen sich die Gesichter. Der englische Begriff „Cantilever“ beschreibt den Ausleger, durch den Biker die Bremsbacken - per Zug auf die Bremsgriffe - an die Felgen pressen.

Fahrradbremsen für jeden Bedarf

Die heutige Vielfalt an Fahrradbremsen überrascht. Die früher vorherrschende Kombination von Handbremse und Rücktrittbremse ist längst nicht mehr die effektivste Lösung, um Fahrräder zum Stillstand zu bringen. Man unterscheidet Fahrradbremsen nach ihrer Kraftrichtung in
  • Klotzbremsen
  • Trommelbremsen
  • Scheibenbremsen
  • und Felgenbremsen
Cantilever Bremse von Shimano oder durch den Ort, wo die Bremse zupackt. Diesbezüglich kommen beispielsweise die Nabenbremsen ins Spiel, vertreten durch die Trommel- oder Scheibenbremsen. Außerdem kann man den Ort benennen, wo die Bremse montiert ist: an der Gabelbrücke oder an Metallstreben am Rahmen. Zu den Letzteren gehören neben der sogenannten „U-Brake“ und der „Roller-cam-Bremse“ auch die Cantilever Bremsen. Diese Art der Bremse wird am unteren Ende der Gabelscheide montiert. Sie wirkt über zwei „Kragarme“ oder Ausleger, die mit Stahlkabeln verbunden werden, auf die Felgen ein. Man bezeichnet die Cantilever Bremse deswegen auch als Felgenbremse. Wichtig ist, dass alle Fahrräder mit solchen Bremsen einen Standardsockel benötigen, an dem die Bremszangen befestigt werden können. Man unterscheidet heutzutage verschiedene Arten von Cantilever Bremsen. Die tausendfach an Mountainbikes eingebaute V-Brake war keineswegs der erste Vertreter dieser Bremsenart. Erfunden wurden die Cantilever Bremsen zwischen 1936 und 1938. Es ging dabei darum, einen effektiveren Bremsvorgang an neuen Fahrradtypen zu entwickeln. Die bis dahin eingesetzte Seitenzugbremse genügte den Anforderungen an Räder mit dickeren Reifen und ungünstigen Rahmenproportionen nicht mehr. Für Reisefahrräder oder Tandems benötigte man eine verbesserte Bremsenart, bei der die Bremshebel-Betätigung eine bessere Bremswirkung nach sich zog.

Eine Bremsen-Innovation schreibt Geschichte

Die frühen Cantilever Bremsen erwiesen sich als geeignet für den gewünschten Effekt. Ihr Nachteil war jedoch eine relativ ausladende Form. Es lag nahe, diese zu überarbeiten. Spätestens mit Aufkommen der Mountainbikes hatte die Cantilever Bremse in ihrer „Low Profile“-Bauweise ihre heutige Form gefunden. Man konnte diese Bremsenart auch an preiswerten Fahrrädern montieren. Heute findet man diese Art der - ehemals marktbeherrschenden - Cantilever Bremse fast nur noch an Cyclocross-Rädern verbaut. Die V-Brake überflügelte sie. V-Brakes basieren ebenfalls auf dem selben Bauprinzip. Sie sind somit echte Cantilever Bremsen. Eher nebensächlich, weil nur für ein Tandem sinnvoll, ist eine weitere Cantilever Bremse: die „self-energizing cantilever“ oder Pedersen-Bremse. Diese Bremse schafft es besser als eine konventionelle V-Brake, ein Tandem zum Halten zu bringen. Würde man die Pedersen-Erfindung an einem konventionellen Mountainbike montieren, wäre sie unfallträchtig. Ihre Bremsleistung ist wesentlich stärker und zudem schlecht dosierbar. Stürze wären unvermeidbar. Nachdem in den USA diverse Unfälle durch „self-energizing“ Cantilever Bremsen passiert waren, findet man diesen Bremsentyp kaum noch im Handel. Kauft man ein altes Fahrrad, das Jahrzehnte lang in einer Scheune herumstand, kann man gelegentlich noch auf eine solche Cantilever Bremse stoßen. Die für uns interessantere Cantilever Bremsenart ist die V-Brake. An sich gebührt Shimano diese Namensbezeichnung alleine. Doch die von Shimano weiter entwickelte und als Markenname eingetragene Bremsenart - die bereits etwas früher von Florian Wiesmann erfunden worden war - wurde quasi zum Synonym für diesen Bremsentyp. Shimanos Eigenanteil an der Entwicklung der V-Brakes bestand vor allem in veränderten Bremsgriffen. Heutzutage sprechen sämtliche Hersteller von einer „V-Brake“. Diese wird vorzugsweise an Mountainbikes montiert. Es gibt aber auch zahlreiche Trekking- und Citybikes mit Mehrfachgangschaltungen und V-Brakes. V-Brakes gehören derzeit zu den meistverkauften Bremsen an Fahrrädern. Was die Bremskraft angeht, ist die V-Brake als Felgenbremse eine zufriedenstellende Lösung. Bei der Dosierbarkeit haben sich aber Mängel gezeigt.

Könnte man die Bremskraft erhöhen?

Diese Frage beschäftigte Hersteller von Bremssystemen sehr bald. Die Erfindung eines „Bremskraftverstärkers“ oder „brake-boosters“ beantwortet die eben gestellte Frage positiv. Man kann zwar nicht die auf die Bremse wirkende Kraft verstärken. Was man aber leisten kann, ist durch Zusatzanbauten die Effektivität der Kabelzüge und das Zusammenspiel mit den Bremsgriffen zu verbessern. Indem man die bekanntesten Cantilever Bremsen stabiler macht, verbessert sich der Bremsdruckpunkt. Die meisten V-Brakes kommen ohne Bremskraftverstärker aus. Die von Pedersen entwickelte Pedersen-Bremse benötigt ihn ohnehin nicht. Eine andere Variante, um eine bessere Bremswirkung zumindest am Vorderrad zu erzielen, ist ein veränderter Montageort der Bremse. Statt sie vorne an der Fahrradgabel anzubauen, montiert man sie dahinter. Auch durch diese Änderung wird der Zugriff der Bremsbacken effektiver. Die meisten ambitionierten Biker legen heutzutage ihr Augenmerk zunehmend auf mechanische oder hydraulische Scheibenbremsen, weil sie wesentlich effektiver und zudem feiner dosierbar sind.


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