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Schlösser

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Schlösser - Fahrradschloss Shop Abus & Trelock Fahrradschlösser

Gelegenheit macht Diebe. Um einem potenziellen Diebstahl zuvorzukommen, ist es ratsam, das Bike mit einem Fahrradschloss zu sichern. Die speziell für das Fahrrad entwickelten Schließsysteme haben schon durch ihrer Beschaffenheit oft eine so abschreckende Wirkung, dass kein Versuch unternommen wird, ein Rad zu entwenden. Dies gilt vor allem für schwere und große Fahrradschlösser. Aber auch leichtere und kompaktere Modelle verrichten einen sinnvollen Dienst für Bike und Besitzer. Die Auswahl von Fahrrad.de erstreckt sich dabei über verschiedenste Schloss-Typen, die sich je nach Material, Funktion und Schließmechanismus unterscheiden.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Hersteller wie Abus, Trelock, Kryptonite und Lock haben Schließanalgen entwickelt, die jedem Bolzenschneider widerstehen. Für den Käufer ist allerdings neben der Diebstahlsicherheit eine sinnvolle Verwendbarkeit der Fahrradschlösser im Alltag und in der Freizeit wichtig. Jeder Schloss-Typ bietet dabei eigene Vor- und Nachteile. Gängige Modellvarianten sind:

  • Bügelschloss
  • Faltschloss
  • Kettenschloss
  • Rahmenschloss
  • Kabelschloss
Fahrradschloss X Plus mit Bügel von Abus

Hart wie Granit

Um Bügelschlösser zu öffnen bedarf es des Einsatzes von schwerem Gerät. Aus diesem Grund gilt das Bügelschloss als eine der sichersten Schließanlagen aus dem Angebot der Fahrradschlösser. Die gehärteten Bügel werden an zwei Seiten in den Schließzylinder eingesteckt und durch ein Schloss verriegelt. Varianten gibt es mit klassischem Schlüssel-Schloss-System oder einer individuell wählbaren Zahlenkombination. Ein Beispiel ausgereifter Technik bietet der Hersteller Abus mit einem sehr beliebten Schloss, dem 540 Granit X-Plus Bügelschloss Schwarz / Grau (2015).

Mobil, stylish und schwer zu knacken

Das Faltschloss ist ein guter Kompromiss zwischen Sicherheit und Gewicht. Ein kompaktes Design, geringes Gewicht und ausgereifte Sicherheitstechnik, in Bezug auf Aufbau und Material machen dieses Fahrradschloss besonders attraktiv. Ohne großen Montageaufwand kann das Fahrradschloss mittels einer Halterung am Rahmen angebracht werden, ohne diesen zu beschädigen. Ein Silikonüberzug des Gliedersystems wirkt dem Abreiben von Lack am Fahrrad erfolgreich entgegen. Ein Faltschloss, ob in klassischem Schwarz (Bsp.: Abus 6000/120 Bordo Big Gelenkschloss) oder in Farbe (Abus 5700 UGRIP Bordo), bietet Sicherheit und lässt sich gleichzeitig, je nach Wunsch, auffällig oder dezent in das optische Gesamtkonzept der Fahrräder integrieren.

Klassisch und robust

Das Kettenschloss ist ein solider Klassiker. Ein Fahrrad, das mit diesem Zubehör gesichert wird, schreckt jeden Dieb bereits in der Phase der Sondierung von potenziellem Diebesgut ab. Dicke Ketten sind nicht ohne weiteres zu öffnen. Sollte trotzdem ein Versuch unternommen werden, kostet es viel Zeit und verursacht einen enorm hohen Geräuschpegel. Kettenschlösser sind im traditionellen Design (Kette und separates Schloss) erhältlich oder als etwas modernere Variante als Ketten mit integriertem Schloss-System. Der qualitative Unterschied im Bereich Kettenschloss ist hoch. Generell gilt: Sie bestechen durch ihren Preis und eigen sich gut zur Sicherung eines günstigeren Fahrrades. Ein Beispiel für ein solides und technisch ausgereiftes System ist das Abus Citychain 1010/110 (2015).

Citychain Kettenschloss

Immer dabei und praktisch

Rahmenschlösser waren bereits zur Anfangszeit der Zweiradgeschichte ein gern genutztes Zubehör. Sie werden direkt am Rahmen befestigt und verriegeln in geschlossenem Zustand das hintere Laufrad. Es eignet sich hervorragend, um einer missbräuchlichen Verwendung des Fahrrades vorzubeugen. Für eine nachhaltige Sicherung empfiehlt sich jedoch der Einsatz eines zusätzlichen Fahrradschlosses. Mit einem Modell aus gehärtetem Stahl bietet Abus mit dem 496 Tectic ein funktionales und günstiges Fahrradschloss dieser Art.

Einfach, leicht und günstig

Auch wenn der Sicherheitsfaktor der Kabelschlösser, verglichen mit anderen Typen, geringer ist, stellen sie eine Alternative zu ihrem artverwandten Zubehör dar. Sie sind leicht und haben eine abschreckende Wirkung auf Diebe. Durch ihre Beschaffenheit sind sie sehr flexibel im Einsatz und unproblematisch in der Handhabung. Dieser Typ Fahrradschloss wird ebenfalls in sehr unterschiedlichen Qualitätsklassen gehandelt. Empfehlenswert ist es, auf bewährte Hersteller (Abus, Trelock, Kryptonite, Lock oder BBB) zu setzen und von günstigen Varianten abzusehen. Ein robustes Schloss bietet beispielsweise Abus mit dem Microflex 690/75 Shadow (2015).

Echte Sicherheit bedarf einer richtigen Auswahl

Nicht jedes Fahrradschloss eignet sich für jeden Fahrrad-Typ. Ein Fahrrad für Kinder benötigt so ein anderes Schloss als ein Rennrad aus dem High-Performance Sektor, da zweiteres mit einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit gestohlen wird. Um eine Auswahl zu erleichtern, folgen einige Beispiele.

Schlösser nach Sicherheitsstufe und Einsatzbereich
Fahrradschloss (Typ) Sicherheitsstufe Verwendung
Bügelschloss (Bsp. Abus Sinus 46/150 HB 230 UHS 46 EC) Sehr hoch Fahrräder mit sehr hohem Wert
Faltschloss (Bsp. Abus Bordo Granit X Plus 6500/85) Hoch Fahrräder mit hohem Wert
Kettenschloss (Bsp. Trelock BC 480) Mittel bis hoch (je nach Modell/Fahrradschloss) Mittelklasse bis hochwertige Bikes
Rahmenschloss (Bsp. Trelock RS 350/ZR 355 Protect-o-Connect) Niedrig Günstige Modelle
Kabelschloss (Bsp. Onguard Dobermann Combo 8031 Spiralkabelschloss) Niedrig bis hoch (je nach Modell/Fahrradschloss) Günstige bis Mittelklasse Bikes

Tipp: Die Polizei empfiehlt Fahrradschlösser der Sicherheitsklassen A plus und B plus. Gerade für Fahrräder, die von einer hohen Beliebtheit bei Dieben betroffen sind – wie die Marken Cube und Giant – empfiehlt es sich, diesem Ratschlag nachzukommen.

Was macht ein gutes Fahrradschloss aus?

Im Grundsatz gilt: Kein Fahrradschloss ist unzerstörbar. Dieses Ergebnis diverser Testreihen sollte man sich bei einem Kauf vor Augen halten, denn ein gutes Fahrradschloss muss verschiedene Eigenschaften mit sich bringen um das Sicherheitsrisiko effektiv minimieren zu können. Zusätzlich sollte es neben Aspekten der Risikominimierung auch zu den Ansprüchen des Benutzers passen. Die folgenden vier Punkte bringen Anspruch, Sicherheitsbedürfnis und Kaufentscheidung in einen angemessen Einklang.

  1. Es sollte auch mit schwerem Gerät nur sehr umständlich und auffällig (Lärm) zu öffnen sein. Empfohlenes Fahrradschloss: Bügelschloss
  2. Es soll leicht und praktisch sein. Empfohlenes Fahrradschloss: Kabel- oder Kettenschloss
  3. Ohne großen Aufwand verstaubar und wenig aufwendig. Empfohlenes Fahrradschloss: Rahmen- oder Kabelschloss
  4. Ein guter Mittelweg. Empfohlenes Fahrradschloss: Faltschloss

Richtig gesichert und versichert

Zu beachten ist, dass von Zweiradversicherungen (beispielsweise für ein hochwertiges Mountainbike) oft der Einsatz eines bestimmten Fahrradschloss-Typs vorgeschrieben ist. Diesen Umstand gilt es im Fall des Falles unbedingt zu beachten, da sonst bei einem Diebstahl die Versicherungsleistungen nicht in vollem Umfang erfüllt werden können. Um bei einer Kaufentscheidung alle Unklarheiten bezüglich der Sicherheitsstufe auszuräumen, werden viele Fahrradschlösser bereits von Herstellerseite mit einer Sicherheitsklasse des Verbands der Schadensversicherer (VdS) gekennzeichnet. Anhand der Sicherheitsklasse des VdS kann auch die Qualität und Widerstandsfähigkeit der angebotenen Fahrradschlösser mit relativer Sicherheit abgelesen werden.

Spitzenwerte und Regionen

Dass sich eine Absicherung des geliebten Zweirades mit einem Schloss lohnt, erklärt sich von selbst. Auf keinen Fall vernachlässigen sollte man diese Bemühungen in der Bundeshauptstadt Berlin. Dort werden, gemessen an absoluten Zahlen, die meisten Fahrräder geklaut. Die geringste Zahl an Diebstählen in den Metropolen verzeichnete zwischen 2013 und 2015 die Stadt Magdeburg. Der am häufigsten gestohlene Typ ist seit vielen Jahren das Mountainbike. In neun von zehn Fällen wird das gestohlene Mountainbike nicht wiedergefunden.



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