Wir stellen euch "bikingtom" vor

Wir stellen euch "bikingtom" vor
biking tom Blog Vorstellung

Stelle dich und deinen Blog in 2-3 Sätzen vor.

Auf meinem Blog BIKINGTOM schreibe ich über meine Touren, über die Events, die ich hin und wieder mitmache oder selber organisiere und stelle zudem immer mal wieder neue Produkte in Alltagstest vor. Meine Passion ist dabei seit Jahren das Gravelbike als auch das Rennrad. Als Pendler bin ich ebenfalls praktisch jeden Tag auf dem Rad unterwegs, habe dazu meinen Arbeitgeber erfolgreich als „fahrradfreundlich“ durch den ADFC zertifizieren lassen und bin dazu noch in weiteren Projekten engagiert, um eine allgemein erhöhte Aufmerksamkeit für das Radfahren zu erreichen.

Wie bist du zum Schreiben des Blogs gekommen?

Nachdem ich 25 Jahre aktiv Fußball gespielt habe, konnte ich nicht einfach so mit dem Sport aufhören. Daher nahm ich mir mein altes Fahrrad und erkundete ein wenig die Umgebung. Zuerst dachte ich, ich würde den alten Drahtesel nach kurzer Zeit wieder in die Ecke schmeißen.

Doch dem war nicht so. Die Touren wurden etwas größer und ich begann die Erlebnisse ab 2014 auf einer privaten Website aufzuschreiben. Für mich mal zum Nachlesen oder später mal für meinen Sohn. Dann kam der Punkt, wo ich dachte, vielleicht haben einfach auch andere an diesen Geschichten Interesse. Ich stellte also meine Website auf „Öffentlich“ und dann wurde es doch größer als gedacht… *lach*

Gibt es ein Ziel, dass du mit deinem Blog verfolgst?

Ich möchte die Leute anregen mehr mit Fahrrad zu fahren. Ihnen zeigen, wie schön es ist die Natur oder Sehenswürdigkeiten auf so vielfältige Art und Weise auf dem Rücken des Fahrrads zu erleben und zu genießen. Sei es als lockere Radtour oder auch als sportliche Runde. Wer dadurch seine Umwelt ganz anders wahr nimmt, dadurch vielleicht auch das Fahrrad öfters in seinen Alltag integriert, dann ist es all die Arbeit auf meinen Blog definitiv wert gewesen.

Über welche Themen schreibst du besonders gerne?

Ich schreibe grundsätzlich nur über Dinge, die mich persönlich auch wirklich ansprechen. Das können ganz unterschiedliche Themen sein. Vom Radschuh bis zum Rucksack, vom Gravelride bis zum Lenker, alles ist möglich. Die Leser können sich sicher sein, dass alles im Text hundertprozentig „bikingtom“ ist. Wenn ich an einem Thema nicht interessiert bin, dann taucht es auch nicht auf meinem Blog auf. Authentizität ist mir sehr, sehr wichtig. Meine Leser wissen das zu schätzen.

Bikingtom Blog

Was begeistert dich an am meisten an dem Zweirad?

Das man aus ureigenster Kraft die ganze Welt mit dem Fahrrad entdecken kann. Und womit sonst kann man seine Sinne dermaßen schärfen? Die Gerüche und Geräusche draußen wahrnehmen, den Schotter oder den Asphalt unter den Rädern spüren? Aber auch die Technik der unterschiedlichen Rad-Gattungen ist für mich höchst interessant. Ich finde es spannend, wie sich das Fahrrad entwickelt hat und wohin die Entwicklung noch gehen kann.

Interview Blog bikingtom

In welcher Region bist du mit dem Rad unterwegs?

Ich komme aus dem Ruhrpott. Mit dem Rad kann man dort prima in alte Epochen eintauchen. Der Kohle- und Bergbau und seine Hinterlassenschaften sind immer irgendwie präsent. Es gibt da tolle alte Industrielandschaften zu entdecken. Bekannte, wie die Zeche Zollverein, aber auch gänzlich Unbekannte, die schon langsam von Gestrüpp überwuchert werden. Das ist absolut faszinierend. Und wer einmal mit dem Fahrrad oben auf einer der zahlreichen Halden stand, wird sehen, wie herrlich Grün der Ruhrpott mittlerweile geworden ist. Ich liebe es dort zu fahren.

Mich findet man aber zugleich auch auf zahlreichen Events im In- und Ausland (wenn sie denn gerade stattfinden können). Im Grunde ist es egal wo: Wenn sich eine Gelegenheit bietet mit dem Rad zu fahren, dann bin ich dabei!

Was muss auf einer Tour auf jeden Fall mit im Gepäck sein?

Der Fotoapparat, genug zu trinken und jede Menge Spaß!

Was machst du, wenn du nicht gerade auf dem Fahrrad sitzt, oder darüber schreibst?

Irgendwas rund ums Radfahren hecke ich immer aus. Dinge, die dann nicht unbedingt im Blog stehen. So bin ich im Arbeitskreis Fahrradfreundlicher Arbeitgeber in der Stadt Essen tätig, lese sehr gerne oder treffe mich mit den besten Freunden, die man haben kann. Und einen Hauptberuf gibt es da natürlich auch noch. Irgendwie muss das Hobby ja finanziert werden ;-)

Gibt es einen, oder auch mehrere Trends in der Fahrradbranche, die du sehr gut oder auch sehr schlecht findest?

Positiv ist allgemein der Trend, dass viele Menschen wieder das Radfahren für sich entdeckt haben. Die Pandemie hat das deutlich verstärkt.

Das Gravelbikes dabei boomen, ohne Ende hat vielleicht auch damit zu tun, dass mit ihnen große Freiheit suggeriert wird. Das stimmt auch zum Teil. Denn es gibt kaum ein Rad, womit man so flexibel auf Asphalt und Feldwegen unterwegs sein kann, um kleine Micro-Abenteuer zu erleben. Dabei geht es nicht um die große Welt-Umrundung, sondern es reichen manchmal schon zwei Stunden in der näheren Umgebung aus, um neue Wege zu entdecken, die man so noch gar nicht kannte. Wer es schafft, dadurch ein gewisses Urlaubsfeeling zu bekommen, der hat es verstanden, worum es geht.

Schlecht dagegen, obwohl es das falsche Wort ist, „unnötig“ wäre passender, sind diese E-Gravelbikes. Ich sehe diese Räder als Sportgerät und da brauche ich nicht immer überall ein E! Auch wenn ich andere Argumente gut verstehe, meines ist es eben nicht. Das darf aber natürlich jeder für sich entscheiden. Und das ist auch gut so! Wenn ich jemanden damit fahren sehe, Grüße ich ihn genauso wie jeden anderen. Alles gut.

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Was ist dein Wunsch für die Zukunft?

Ich will da nicht unverschämt sein. Doch ein paar kleine Wünsche gibt es. Das die Pandemie vorübergeht und auch keine neue mehr kommt. Dazu ein wenig mehr Frieden in der Welt. Wofür Kriege geführt werden, da werde ich niemals Verständnis für haben. Genauso wenig für die massive Zerstörung der Natur. Ich hoffe, die Menschheit wacht noch rechtzeitig auf und es ist noch nicht zu spät. Zum Schluss wünsche ich mir, dass ich noch im hohen Alter auf irgendeinem Bike fahren kann. Meinetwegen dann auch mit E ;-).

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