Vorstellung: Der Radreise Blog von Fahrradrabauken

Vorstellung: Der Radreise Blog von Fahrradrabauken

Stelle euch und euren Blog in 2-3 Sätzen vor

Die Fahrradrabauken - Das ist ein Gemeinschaftsprojekt aus Köln. Wir sind zwei gute Freunde die zusammen auf Ihren Rädern ihre Umwelt erkunden. Unser Schwerpunkt liegt dabei ganz klar auf NRW. Diss‘ nämlich wo wir wech sind und aktuell auch leben. Wobei wir auch schon über die Landesgrenzen hinweg unterwegs waren und wir nichts ausschließen möchten. NRW is‘ ja so gesehen dann doch irgendwie auch endlich.

Wie lange fahrt ihr schon begeistert Rad und wie lange gibt es euren Blog?

Unseren Blog gibt es mittlerweile seit 4 Jahren. Begeisterte Radfahrer sind wir aber schon länger. Nur jeder für sich. Nach der ersten gemeinsamen Tour auf dem RuhrtalRadweg, war uns jedoch klar, dass wir das ausbauen wollen, um auch andere Menschen für dieses tolle Fortbewegungsmittel zu begeistern. Außerdem, so dachten wir, warum nicht auch so eine Art digitales Tourenbuch für uns führen, auf das wir dann später mal freudig zurückblicken können. Wie dem auch sei: Das Rad ist und bleibt für uns das Verkehrsmittel Nummer 1 für uns.

Ein Fahrrad Blog - Radverkehrsförderung

Was war bisher euer schönstes Erlebnis auf dem Rad?

Es gibt immer wieder schöne Momente auf dem Rad. Es sind oftmals auch die kleinen Dinge die uns unterwegs Freude machen. Nette Begegnungen auf der Strecke, ein gutes Essen oder eine einfache Pommes-Schranke nach X Km ohne etwas im Magen. Ein trockenes Zelt. Das erste kühle Bier. So Dinge bringen uns immer wieder Freude, da müssen wir jetzt gar nicht die Niagara-Fälle unterqueren oder den Himalaya umkreisen.

Interview Frankys fahrrad blog

Gibt es ein Ziel, dass ihr mit eurem Blog verfolgt?

Auf jeden Fall! Wir möchten mehr Leute für eine unabhängigere und ökologisch nachhaltigere Form des Reisens und der Fortbewegung begeistern. Unsere Mission ist mehr Radverkehr. Nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Freizeit und im Urlaub. Zudem, siehe Frage zuvor, wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Freude des Radtourenfahrens sich auch schon im Kleinen und in kürzeren, regionalen Touren einstellen kann. Keine Ahnung, freitags die Taschen packen, an Ruhr oder der Sieg entlangzuckeln, freundliche Menschen treffen, abends den Kocher vorm Zelt anschmeißen. Solche Sachen machen uns super Spaß und das möchten wir vermitteln.

Witzigerweise spielt das Thema Fahrrad auch in meinem Beruf immer wieder eine Rolle: natürlich macht es Sinn das Auto stehen zu lassen und mit dem Rad zu fahren, wenn man CO2 einsparen will. Und auch in der Ansprache und Kommunikation von Menschen in der Region, in der das Förderprojekt stattfand, kamen Fahrräder - in diesem Fall elektrisch unterstützte Transporträder - zum Einsatz. Ich kann so viel von meiner Persönlichkeit und eigenen Interessen in meine Arbeit einbringen.

Das Jahr 2020/21 für euch in zwei Sätzen?

2020 war für uns ein Jahr, um sich neu zu sortieren. Prioritäten neu zu setzen und die Zeit an unserem Blog weiterzuarbeiten, um in die neue Radsaison 2021 mit neuer Energie starten zu können. Hoffentlich wird das Reisen im Sommer wieder möglich sein. Wir wünschen uns, das die Leichtigkeit wieder zurückkommt. In welcher Form auch immer, auch wenn uns bewusst ist, dass es gerade andere und wichtigere Probleme gibt. Okay in fünf Sätzen.

Wie oft seid ihr auf Social Media Kanälen unterwegs und auf welchen?

Wir sind neben unserem Blog auf Instagram, Facebook und Twitter unterwegs und aufzufinden. Wobei unsere Hauptzeit wohl in Instagram und Facebook fließt. Eigentlich fahren wir aber lieber Rad und sind draußen unterwegs. Sollte irgendwer Fragen, Tipps und Tricks für uns haben, schreibt uns gerne direkt an.

Wenn euch irgendeinen Ort zum Leben aussuchen könntest, würdest du einen anderen Ort wählen als dein aktueller Standort?

Wir leben aktuell beide sehr gerne in Köllefornia, auch wenn das soziale und kulturelle Leben ja aktuell leider sehr heruntergefahren wurde und die Stadt deshalb an vielen Stellen (übrigens: #AlarmstufeRot) nicht mehr wirklich wiederzuerkennen ist. Aber auch hier: Hoffnung Sommer! Aber immerhin ist der Rhein noch da und Kölsch kriegt man auch noch. Also eigentlich alles gut.

Fahrradblog fahrradrabauken

Was muss bei euch auf jeder Tour auf jeden Fall mit im Gepäck sein?

Dürften wir nur eine Sache Nennen: Sonnenbrille :D

Da wir aber immer wieder Sachen vergessen gibt es bei uns tatsächlich eine Packliste auf unsere Seite. Umsonst und zum Download (Packliste für die Tour). Ganz weit oben neben der Sonnenbrille: Musik, Geld, Badeklamotten und Kamera. Wenn wir genauer nachdenken, auf jeden Fall Krams für Reparaturen wie Flickzeug, Luftpumpe und Multi-Tool, Regensachen und irgendwas gegen den Hunger. Ach ja, Schlafsäcke und Zelt nicht zu vergessen. Seht ihr, geht schon wieder los, gut, dass wir die Packlisten haben.

Gibt es einen, oder auch mehrere, Trends in der Fahrradbranche, die ihr sehr gut oder auch sehr schlecht findet?

Auf die Gefahr hin uns unbeliebt zu machen: E-Bikes. Auf der einen Seite ist die Entwicklung gut, um den Radverkehr weiter zu stärken und die Verkehrswende voranzutreiben. Menschen auf das Rad zu holen, die wahrscheinlich vorher eher nicht auf den Drahtesel gestiegen wären ist nicht das Schlechteste. Ebenso wenig das Auto auf dem Arbeitsweg gegen ein E-Bike zu tauschen. Zumindest bei mittleren Strecken. Genauso tauchen Lastenräder vermehrt im Stadtbild für den Warentransport auf und z.B. Handwerksbetriebe erkennen zunehmend den Vorteil von Fahrrädern im Kundendienst. Alles in allem eine sehr gute Entwicklung.

Auf der anderen Seite sehen wir aber nur noch E-Bikes auf unseren Touren, die an uns vorbeirasen mit Fahrer*innen die besser etwas langsamer unterwegs sein sollten und das unabhängig vom Alter. Warum sollte man in jungen Jahren E-Bike fahren? Wir fragen uns auch, wo in Zukunft all die Akkus herkommen, geladen werden und entsorgt werden sollen. Nur mal als Frage zur Nachhaltigkeit in den Raum gestellt. Fahrradfahren ist nicht gleich Fahrradfahren. Solange uns unsere Füße und Knie noch treten lassen fahren wir ohne Motor. So schmecken die Pommes und das Stück Kuchen auch nochmal besser..

Welchen Grund würdet ihr akzeptieren, dafür, dass euch jemand nachts weckt?

Bastian: Meine Tochter oder Henrik, wenn er auf Tour früh morgens endlich losfahren will und ungeduldig rumtappst. Ich glaube aber, Letzteres wird nie passieren und erst genanntes viel zu oft. Eigentlich ist es auf unseren Touren aber anders herum und ich weiß nicht, ob Henrik mich als Grund akzeptiert (lacht).

Henrik: Gefühlt wurde ich von Bastian schon einige Male mitten in der Nacht geweckt. Von daher akzeptiere ich das scheinbar. Hm, sonst? Also wenn Arndt Klocke (Kölner Politiker, Grüne) uns auf eine nächtliche Radtour durch „sein Köln“ einladen würde, sitze ich innerhalb von Sekunden auf dem Drahtesel und bin bereit.

Danke für das Interview. Hier geht es zu dem Blog: fahrradrabauken.de

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