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E-Mountainbikes

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An E-Bikes als Thema kommt derzeit auch niemand in der Mountainbike-Welt vorbei. Von Puristen gefürchtet, von innovationsfreudigen Bikern und Herstellern enthusiastisch begrüßt, lässt sich mit großer Sicherheit sagen: E-Mountainbikes verdienen eine festen Platz in der Bikelandschaft der kommenden Jahre. Die immer leichteren und leistungsfähigeren E-Bike Antriebe in Kombination mit moderner Komponenten, Laufrädern und Federungstechnik machen aus dem klassischen MTB nicht plötzlich ein Moped, sondern ermöglichen Bikes, die es jedem erlauben, seine individuellen Leistungsgrenzen im Gelände etwas zu verschieben und Mountainbiken für sich neu zu entdecken.

E-Mountainbikes - der Motor schafft neue Möglichkeiten

Der elektrische Zusatzantrieb hat Fahrrädern insgesamt einen gewaltigen Schub gegeben. In keinem anderen Segment sind die Auswirkungen der elektrischen Revolution so stark zu spüren wie bei den Mountainbikes. Der Hilfsmotor lässt dich nicht nur längere Touren fahren, sondern erschließt auch ganz neues Terrain - und für bestimmte E-Mountainbikes auch ganz neue Anwendungsmöglichkeiten. Hier geben wir einen Überblick über die spannenden, neuen Optionen.

Wieso brauchst du ein E-Mountainbike?

Wenn du es nicht besonders sportlich angehst und mit deinem Mountainbike einfach nur Touren fahren möchtest, dann ist der E-Antrieb ein absoluter Segen. Er schiebt dich Berge hinauf, lässt dich den Gegenwind ignorieren und ermöglicht so längere oder unbeschwertere Touren, die dir nicht den Schweiß - auf die Stirn treiben. Manche Aussichtspunkte in den Bergen, die du ohne E-Bike niemals erreicht hättest, liegen plötzlich in deiner Reichweite.

Im klassischen Anwendungsgebiet von Mountainbikes, also sportlichen Touren auf mehr oder weniger befestigten Wegen und Pfaden in hügeligem Gelände, liegt der Vorteil eines Motors auf der Hand. Wenn du dich bergauf nicht so verausgaben musst, kannst du längere Touren fahren und hast auf dem Weg nach unten noch mehr Spaß. Die Anteile von eher langweiligem Gekurbel bergauf und entspanntem Loslassen auf dem Weg nach unten verschieben sich mit 250 Watt in Richtung Spaß. Für sehr abfahrtsorientierte Modelle, die komplett auf rasante Downhills zugeschnitten sind und wegen ihres recht hohen Gewichts nur eher widerwillig bergauf fahren, ersetzt der E-Motor gar den Lift.

Der E-Antrieb entfaltet am E-MTB auch eine riesige Wirkung auf Terrain, das bisher eigentlich nicht als Hochburg des Mountainbikes galt: in der Stadt. Mit nur wenig Zubehör (Licht, Schutzbleche, eventuell noch ein Gepäckträger) wird aus einem E-Mountainbike nämlich ein überaus komfortables und sicheres Fahrrad für die Stadt. Der kräftige MTB-Motor fährt dir auch einen Großeinkauf ohne Probleme steile Hügel hoch, während die Federung zusammen mit den breiten Reifen für überragenden Komfort sorgt. Die MTB-Bereifung trägt außerdem zu einer sicheren Straßenlage bei schlechtem Wetter bei. Ein Vergleich zum SUV drängt sich auf - aber das E-MTB hat natürlich die weitaus bessere Ökobilanz! Ein E-Mountainbike kann sich also auch dann für dich lohnen, wenn du selten oder nie auf unbefestigten Wegen unterwegs bist.

Einsatzbereiche - das alles kannst du mit einem E-MTB machen

So ähnlich wie der E-Antrieb den Anwendungsbereich von E-MTBs in die Stadt verlängert hat, hat er ebenfalls die traditionellen Kategorien des Mountainbikes durcheinandergewirbelt. Da klassische Mountainbike-Kategorien wie "Cross Country" - bei E-Bikes nicht mehr funktionieren, stellen wir dir hier die groben Kategorien von E-MTBs aufgeteilt nach ihrem Federweg vor.

E-Hardtail mit 100 - 120 Millimeter Federgabel

In dieser Kategorie findest du die günstigsten, aber vielleicht auch die vielseitigsten E-Mountainbikes. Die Federgabel mag zwar im Vergleich mit anderen Mountainbikes nur verhältnismäßig wenig Federweg haben und der Rahmen ist gar nicht gefedert. Dafür sind diese E-Bikes vergleichsweise leicht, günstig und flexibel. Sie sind die idealen Allrounder für den Alltag und Touren am Wochenende. Dank ihrer breiten Reifen lassen sie jedes Trekkingrad in Sachen Komfort meilenweit hinter sich. Außerdem kommt der durchzugsstarke MTB-Motor nicht so schnell an seine Grenzen, wenn du mal etwas mehr eingekauft hast.

E-Tourenfully mit 100 - 120 Millimeter Federweg vorne und hinten

Diese Räder sind dank ihres gefederten Hinterrades deutlich sicherer als ein Hardtail in unbefestigtem Gelände unterwegs. Sie eignen sich ebenfalls noch als enorm komfortable Stadtfahrräder, ihre wahren Stärken spielen sie im Gelände aus. Dank ihrer Federung bügeln sie dort Unebenheiten aus und ermöglichen dir so, dich auch auf großen Touren länger frisch zu fühlen. Achte auf die Akkukapazität, wenn du richtig lange Tage im Sattel planst.

E-Trailbike mit 130 - 150 Millimeter Federweg vorne und hinten

Mit mehr Federweg, breiteren Reifen und einer absenkbaren Sattelstütze sind diese Bikes bereit für gröberes Gelände. Sie sind die perfekten Spaßmaschinen, mit denen du dank starkem Motor schnell Höhenmeter machen kannst, um dich dann ins Vergnügen bergab zu stürzen. Sie erschließen dir auch ganz neues Terrain beim Bergauffahren. Durch Motorschub und leistungsfähige Federung sind nämlich Trails bergauf fahrbar, die bisher schon bergab eine Herausforderung waren.

E-Enduro-Bikes mit 160 Millimetern und mehr Federweg vorne und hinten

Wenn es dein Hauptanliegen ist, es mit Vollgas bergab richtig krachen zu lassen, dann sind diese Bikes absolut perfekt für dich. Mit viel Federweg, auf Abfahrten optimierte Rahmengeometrie und stabilen Anbauteilen ist kein Downhill zu wild. Sie schlucken auch größere Sprünge, lassen dich durch Steinfelder schweben und garantieren Bodenhaftung noch im steilsten Gelände. Und das Beste? Du hast mit dem E-Antrieb den Lift im Fahrrad eingebaut und kannst so eine unglaubliche Vielfalt an Terrain abseits von Bikeparks erkunden.

Der E-Antrieb - das Herz des Rades

Neben dem Rahmen ist der Motor das wichtigste Teil des Rades, wenn es um deine Kaufentscheidung geht. Er entscheidet im großen Maße darüber, wie sich dein E-MTB bei der Fahrt anfühlt. Hier spielen nicht nur die reinen Leistungswerte des Motors eine Rolle, sondern auch das gesamte System bestehend aus Akku, Display und eventuell noch einer separaten Bedieneinheit. Falls du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, dann wirf einen Blick auf unseren E-Bike-Motorenguide. Auch der Akku verdient eine genauere Betrachtung. Brauchst du Energie für lange Touren oder bist du ohnehin immer nur kurz unterwegs? Nachdem du unseren Akku-Guide gelesen hast, weißt du bestimmt, in welchem Bereich die Kapazität deines Akkus liegen sollte.

Anbauteile - das brauchst du wirklich

Hier muss man zwischen den beiden Polen, zwischen denen E-MTBs genutzt werden, unterscheiden. Auf der einen Seite werden viele dieser Räder wie ein SUV genutzt, also vor allem für komfortable Touren auf der Straße. Hier solltest du darauf achten, dass schon ab Werk die gesamte Ausstattung verbaut ist, die du für den Alltag benötigst. Licht hat hier oberste Priorität, denn nachträglich Licht an einem E-Bike nachzurüsten, kann kompliziert sein. Gepäckträger und Schutzbleche sind günstiger und einfacher nachzurüsten, aber nur falls der Rahmen über die geeigneten Aufnahmen dafür verfügt.

Auf der anderen Seite des Spektrums findest du die E-Mountainbikes für den ernsthaften Geländeeinsatz. Licht und Gepäckträger sind hier unwichtig, dies Fahrräder sind Sportgeräte. Stattdessen rücken andere Dinge in den Vordergrund. Eine absenkbare Sattelstütze (oder zumindest die Möglichkeit, sie nachzurüsten) gehört heutzutage fast zwingend zu einem sportlichen MTB. Für E-Bikes besonders wichtig sind kräftige Bremsen mit vier Bremskolben. Je sportlicher du dein E-MTB ausfahren möchtest, desto wichtiger werden Laufräder und Reifen. Sind sie nicht tubeless-fähig, solltest du die Kosten für ein Upgrade schon beim Kaufpreis mit einrechnen.

Das kommt an Kosten auf dich zu

E-Bikes sind komplexe Maschinen mit einer ausgeklügelten elektronischen Steuerung. E-Mountainbikes benötigen anders als andere E-Bikes eine robuste Federung und kräftig zupackende Bremsen. Es ist also kein Wunder, dass du selbst für die günstigsten Modelle selten unter 2000 Euro bezahlen musst. Das ist eine Menge Geld, aber dafür bekommst du auch einiges geboten. Oft wird ein Modell in verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten. Rahmen und Antrieb sind oft gleich, es variiert lediglich das Level der Ausstattung, wodurch dann auch der Preis steigt.

Eine besser einzustellende Federung, eine Gangschaltung mit mehr Gängen, stärkere Bremsen und leichtere Laufräder können den Charakter eines Rades komplett verändern. Aber lass dich nicht hinreißen, nur aus Prinzip das teurere Modell zu wählen. Oft ist auch die günstigere Ausstattung bemerkenswert leistungsfähig und wiegt lediglich etwas mehr.

Das Gewicht eines E-Mountainbikes

Machen wir uns nichts vor: E-Mountainbikes sind keine leichten Fahrräder. Nur die exklusivsten und teuersten Modelle wiegen unter 20 Kilogramm. Wenn du mit deinem E-Bike nicht betont sportlich unterwegs bist, merkst du das hohe Gewicht dank des Motors aber kaum. Deswegen sind Maßnahmen zur Gewichtsreduktion auch nicht besonders sinnvoll. Die Teile, die Mountainbiken wirklich besser machen (zum Beispiel E-Bike-Motoren mit jeder Menge Drehmoment, breite Reifen und absenkbare Sattelstützen) kommen halt mit einem Gewichtsaufschlag. In die Nähe des Gewichts eines Mountainbikes ohne Motor kommst du ohnehin nur mit einem Light E-Bike als Basis und jeder Menge teurer Tuningteile.

So findest du die richtige Größe für dein E-MTB

Um die perfekte Rahmengröße für dein neues Mountainbike zu finden, musstest du früher persönlich im Fahrradladen erscheinen, dich vermessen lassen und Probe fahren. Das ist dank unseres smarten Rahmengrößen-Rechners nicht mehr nötig. Mit einem Maßband und ein paar Minuten Zeit kannst du zu Hause herausfinden, welches Fahrrad in welcher Rahmengröße für dich passt. Dabei wird dir auffallen, dass so gut wie kein Radhersteller mehr E-Mountainbikes speziell für Damen anbietet. Das ist keine Vernachlässigung einer wichtigen Zielgruppe, sondern entspricht dem aktuellen Stand der Forschung. Durch eingehende Betrachtung zigtausender Datensätze aus Bikefittings hat man herausgefunden, dass es unmöglich ist, nur aufgrund des Geschlechts bestimmte Eigenschaften wie Schrittlänge oder Oberkörperlänge zu bestimmen. Menschen sind einfach zu individuell, um sie in Schubladen zu packen. Deshalb geht der Trend zu Unisex-Modellen, die sich (natürlich in einem gewissen Rahmen) an individuelle Vorlieben anpassen lassen.

Elektrische Mountainbikes - für Riesenspaß - auf Straße und Singletrail

Mit diesen Fahrrädern kannst du wirklich so gut wie jedes Terrain unter die (Stollen-)Reifen nehmen. Ganz anders als bei anderen Radgattungen gilt hier: Die günstigsten Modelle sind die flexibelsten, die sich auf einer großen Vielfalt an Untergründen wohlfühlen. Die Spezialisten mit mehr Federweg hingegen holen das Maximum aus bestimmten Strecken heraus, von langen Tagestouren bis hin zu knackigen Abfahrten. Such dir das für dich passende E-Mountainbike in unserer riesigen Auswahl aus.

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