Vorstellung: Die Trailziegen - der Mountainbikeblog

Vorstellung: Die Trailziegen - der Mountainbikeblog

Hallo, mein Name ist Marc Flogaus. Bin kurz vor den 50ern, verheiratet und habe zwei wundervolle Kinder, einen Kater und einen Hund. Der Sohnemann durfte die Bike-Leidenschaft früh mit dem Papa teilen und war als 6-jähriger Stöpsel vor knapp 10 Jahren ein echter Exot in den Bikeparks. Ich wohne hauptsächlich in Ebersbach in der Nähe von Stuttgart, also mitten in der offiziell - nach aktueller Gesetzeslage - eigentlich bikespaßbefreiten 2m-Zone. Einen Teil meiner Lebenszeit darf ich mittlerweile auch in den Alpen verbringen, da liegt der Bergsport in all seinen Facetten sprichwörtlich vor der Haustüre.

Wie alle Bikebegeisterten wollen wir Trailziegen unseren Teil dazu beitragen, dass sich die Bedingungen für unseren Sport verbessern. Deshalb engagieren wir uns als Bike-Guides, Fahrtechniktrainer*innen, bei der Deutschen Initiative Mountainbike e.V. (DIMB) oder eben auch in der Öffentlichkeit für ein gutes Miteinander am Berg, im Wald und überall wo Menschen gemeinsam unterwegs sind. „Have fun – ride on“ ist das Motto, jede und jeden dort abzuholen, wo Er/Sie/Divers steht, um die Schönheit unseres Sports voll auskosten zu können. Das schließt auch die Jüngsten mit ein.

Wie lange fährst du schon begeistert Rad und wie lange gibt es deinen Blog?

Fahrrad fahre ich seit ich glaub 4 Jahre alt bin oder so, mein erstes MTB (Pinarello Stahlrahmen mit verchromter Starrgabel) hatte ich im letzten Jahrtausend unter dem Hintern, so genau weiß ich es gar nicht mehr – es ist jedenfalls schon länger her. Seitdem habe ich so ziemlich alle „Spielarten“ des Bikens erlebt, von der gemütlichen Tour durch die heimischen Wälder über zwei Alpenüberquerungen bis hin zum Bike-Bergsteigen. 2011 habe ich ergänzend zu meiner Sportlehrerausbildung dann die Ausbildung zum DIMB-Trailscout gemacht.

2012 entdeckte ich das Freeriden und Downhillbiken in Bikeparks und habe mit einigen Freunden ein kleines Bikeparkportal (Gravitymap) aufgebaut. Dabei hatte ich das Glück gehabt, knapp 30 verschiedene Bikeparks im gesamten Alpenraum kennen zu lernen.

Im Internet gibt´s uns somit unter verschiedenen Namen im Laufe der Zeit. Erster öffentlicher Webauftritt war so um 2008 unter loiblabiker.de, dann ab 2011 unter gravitymap.de und seit 2020 nun unter der URL www.dietrailziegen.de. Einige der Artikel und Infos aus den früheren Zeiten haben wir auch in den neuen Blog übernommen.

Was war bisher dein schönstes Erlebnis auf dem Rad?

Da gibt es dann doch so viele, dass es mir schwerfällt da ein Erlebnis rauszupicken. Eigentlich jeder Biketag mit Familie und/oder Freunden bringt immer wieder schöne Erlebnisse und Erinnerungen. Bis auf die wenigen kleinen Verletzungen, auf die könnte ich ehrlich verzichten.

Gibt es ein Ziel, dass du mit deinem Blog verfolgst?

Ein klar umrissenes Ziel eigentlich nicht. Im Laufe der vielen Jahre erlebt man aber viel da draußen und um gerade Neulingen ein paar Tipps und Tricks, das richtige Verhalten in der Natur und ein paar Inspirationen geben zu können ist so ein Blog doch eine schöne Sache.

Fahrrad Blog Vorstellung Die Trailziegen
Fahrrad Blog Die Trailziegen

Wenn du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das?

Puh, das ist ne echt pathetische Frage, auf die es eigentlich auch nur pathetische Antworten gibt. Privat gäbe es hier eine Sache, die bleibt aber privat und hat hier nichts verloren...

Wie oft bist du auf Social-Media-Kanälen unterwegs und auf welchen?

Hauptsächlich auf Instagram und auch auf Facebook, wobei mir Instagram hier mittlerweile irgendwie angenehmer ist. In Facebook hat sich bei vielen Dingen, zumindest in meiner subjektiven Wahrnehmung, so eine negative Grundstimmung breitgemacht, da macht das soziale Interagieren oft nicht mehr so viel Spaß...

Wenn du dir irgendeinen Ort zum Leben aussuchen könntest, würdest du einen anderen Ort wählen als dein aktueller Standort?

Ja, irgendwo ganzjährig in den Alpen. Gerne am Zeller See oder Gardasee. Eben irgendwo in den Bergen wo Sommer- wie Wintersport vor der Haustüre möglich ist!

Was muss bei dir auf jeder Tour auf jeden Fall mit im Gepäck sein?

Entweder die kleine Bialetti im Rucksack oder a bissl Kleingeld um irgendwo einen zu trinken (Espresso natürlich, hüstel).

Gibt es einen, oder auch mehrere, Trends in der Fahrradbranche, die du sehr gut oder auch sehr schlecht findest?

Es gibt eine Entwicklung der jüngeren Vergangenheit die, wie so oft, positive wie negative Entwicklungen mit sich gebracht hat – das eBike.

Ich habe selbst auch ein eMTB. Gekauft habe ich es, da eine Knieverletzung das Biobiken leider bei mir nicht mehr ohne krasse Schmerzen möglich machte. Da war das eBike echt eine tolle Möglichkeit mit wesentlich weniger Belastung in die Pedale treten zu können. Und weil es noch viele weitere Vorteile hat, nutze ich es auch jetzt weiterhin neben dem Biobike.

Negativ ist aber auch, dass gerade durch die Coronazeit und das mittlerweile flächendeckende Angebot des Bikeleasings, viele Menschen mit eBikes unterwegs sind, die leider (noch) nicht über das nötige Know-How des sozial- und naturverträglichen Bikens Bescheid wissen. Vor allem im Kontext der TrailRules der DIMB e. V. betrachtet wartet da noch viel Arbeit auf uns alle.

Auch bei mir in der Zweitheimat musste ich es leider schon erleben, dass „Touristen“ in echt gefährliche Situationen an Stellen am Berg gekommen sind, die ohne das Leih-eBike vom Bikeshop im Tal für diese Personen niemals erreichbar gewesen wären. Aber Mountainbiken ist mittlerweile ein Breiten-, bzw. Massensport geworden (zum Glück) und da sind solche Begleiterscheinungen eben auch ein Stück weit normal und waren auch erwartbar.

Welchen Grund würdest du akzeptieren, dafür dass dich jemand nachts weckt?

Jeden, ich geh jetzt mal von einem Notfall aus, wenn es in der Nacht ist...

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