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Fahrradreifen-Kaufberatung: Worauf muss man achten beim neuen Reifen und Schlauch?

Fahrradreifen und Schläuche werden oft übersehen, solange sie nicht kaputt sind. Dabei haben sie entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten des Rades. Denn es sind die Reifen, die den Kontakt zur Fahrbahn herstellen. Wenn deine Reifen am Fahrrad schon etwas älter sind, das Profil abgefahren ist oder die Seitenwand nach der langen Winterpause brüchig aussieht, dann wird es Zeit für ein paar Neue um die Performance zu verbessern und häufige Plattfüße zu vermeiden.

Für Fahrradreifen und Schläuche sind unterschiedliche Größenangaben geläufig, es gibt viele Modelle in unterschiedlichen Breiten. Eine Vielzahl von Reifenprofilen und sogar unterschiedliche Gummimischungen sind erhältlich. Da kann man im ersten Moment schon einmal den Überblick verlieren. Aber wer die Grundlagen verstanden hat, findet zielsicher seinen Weg durch das Reifenangebot. In dieser Kaufberatung zeigen wir Schritt für Schritt, worauf es beim Reifen-Wechsel ankommt und wie ihr Reifen findet, die nicht nur ans Rad, sondern auch zu eurem Einsatzbereich und Fahrstil passen.


Welcher Reifen und Fahrradschlauch passt zum Rad?

Die wichtigsten Orientierungspunkte beim Reifenkauf sind der Durchmesser und die Breite des Reifens. Der Durchmesser entspricht immer der verbauten Radgröße, beispielsweise 26 oder 28 Zoll. In der Breite ist man etwas flexibel. Wichtig ist nur, den Reifen nicht so breit zu wählen, das er seitlich an Rahmen oder Gabel schleift. Auf der sicheren Seite bleibt man, wenn man sich an des bisher verbauten Reifenbreite orientiert.

Bei der Wahl des passenden Schlauches sollte man darauf achten, dass der Schlauch vom Hersteller für den Reifendurchmesser und die Reifenbreite vorgesehen ist. In der Regel decken Fahrradschläuche immer einen Größenbereich ab, da sie relativ flexibel sind.

Für Reifen und Schläuche sind verschiedene Angaben der Größen üblich:

  • die klassischen Angabe in Zoll (Durchmesser x Breite) : z.B. 28 x 1,25
  • die modernere ETRTO Angabe in Millimetern (Breite - Durchmesser): z.B. 35 - 622
  • alternative Größenbezeichnungen: z.B. 700C

Zur bestmöglichen Übersicht haben wir die wichtigsten Reifenformate für jeden Einsatzbereich in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt. Hier findet man auf einen Blick seine Größe und kann sie direkt in alle anderen Angaben übersetzen.

Zur Übersicht

 

Schritt für Schritt zum richtigen Reifen:

  1. Schaue nach der Größenangabe auf der Seitenwand deines alten Reifens (z.B. 32-622).
  2. Nutze unsere Reifenformat-Tabelle um die gefundene Größe zu übersetzen, falls erforderlich
  3. Gehe zu unserem Reifensortiment im Shop und nutze die Filter um das Angebot nach Einsatzbereich und der benötigten Radgröße (in Zoll) einzugrenzen.
  4. Viele Reifen sind in mehreren Breiten verfügbar. Wähle eine Variante, die mindestens 1 cm schmaler ist der Platz in deinem Rahmen oder der Gabel.

Schritt für Schritt zum richtigen Schlauch:

  1. Check die Größenangabe deines Reifens
  2. Nutze, falls nötig, unsere Reifenformat-Tabelle um die Größenangabe zu übersetzen.
  3. Gehe zum Fahrradschlauch-Sortiment im Shop und nutze die Filter um das Angebot auf die gesuchte Radgröße (in Zoll) einzugrenzen.
  4. Wähle einen Schlauch, der zu deiner Reifenbreite passt.
  5. Wähle ein Schlauchmodell oder eine Variante mit Ventil, welches zu deinem Rad passt. Welches Ventil du benötigst hängt von der Größe des Ventil-Lochs in deiner Felge ab. Man unterscheidet drei Ventil-Typen:
    • SV: Presta Ventil (auch Sklaverand oder französisches Ventil) – 6,5 mm Felgenloch
    • AV: Schrader Ventil (auch Auto-Ventil) – 8,5 mm Felgenloch
    • DV: Dunlop Ventil (auch Blitz-Ventil) – 8,5 mm Felgenloch

Der richtige Reifendruck

Mit dem richtigen Reifendruck rollt de Reifen besser, kann seinen Komfort ausspielen und das Risiko von Reifenpannen sinkt deutlich.

  • Ein hoher Luftdruck rollt auf glattem Untergrund schneller, kann aber Unebenheiten der Fahrbahn kaum abdämpfen.
  • Ein niedriger Luftdruck vergrößert Die Auflagefläche des Reifens und rollte deshalb auf glatter Fahrbahn etwas schlechter. Dafür sind Kontrolle und Komfort besser.

Bei vielen modernen Reifen findet man auf der Seitenwand eine minimale und maximale Luftdruck-Angabe. Bitte wähle deinen Luftdruck innerhalb dieses Bereiches um Beschädigungen von Reifen und Schlauch durch zu wenig oder zu viel Luftdruck auszuschließen.

Wir empfehlen außerdem den Luftdruck etwa alle zwei Wochen zu überprüfen. Auch wenn das Fahrrad nicht genutzt wird, kann sich der Luftdruck verringern. Mit einer Stand-Luftpumpe ist das Nachpumpen auf den gewünschten Druck im Handumdrehen erledigt, denn die meisten Standpumpen verfügen über eine Druckanzeige mit beiden üblichen Maßeinheiten ( Bar und PSI).


Reifenbreite, Profil & Gummimischung

Reifenbreite

  • Schmale Reifen haben ein kleineres Luftvolumen und werden deshalb typischerweise mit höherem Luftdruck gefahren. Sie rollen dadurch schneller und eigenen sich besonders für glatt, harte Bodenbedingungen.
  • Breite Reifen werden typischerweise mit niedrigeren Luftdrücken gefahren, geben dann mehr Traktion und damit Grip und rollen komfortabler. Sie sind geeignet für einen großen Einsatzbereich von glattem bis unebenen Untergrund.
  • Plus-Reifen oder Fatbike-Reifen verfügen über ein nochmals deutliches Volumen, erlauben minimale Luftdrücke, bieten eine große Auflage und passen sich Unebenheiten spielend an. Sie rollen nicht schnell, aber sehr komfortabel, bieten viel Traktion und sind besonders geeignet für lose Böden wie Sand oder Schnee.

Reifenprofil & Lauffläche

Abhängig vom Profil auf der Lauffläche hängt ab, unter welchen Bodenbedingungen der Reifen überzeugen kann

  • Mountainbike- und Cyclcocross-Reifen gibt es mit verschiedenen profilierten Laufflächen während Rennradreifen für festen Untergrund fast kein erkennbares Profil auf der Lauffläche haben.

Die Gummimischung des Reifens

Die Gummimischung eines Reifens bestimmt wie weich das Material auf der Lauffläche ist. Das beeinflusst die Rolleigenschaften, den Grip und die Dauerhaltbarkeit des Reifens. Gummimischungen mit einer Durometer-Angabe von etwa 70 bezeichnet man eher als hart. Reifen daraus sind in der Regel eher preiswert, rollen gut und halten relativ lange.

Die meisten Trekking- und Cityreifen nutzen deshalb solche Gummimischungen. Reifen mit einer Lauffläche im Durometer-Bereich von etwa 50 gelten als weich. Sie können fast am Boden kleben, sind sehr griffig, zum Teil auch auf nassen Oberflächen, verschleißen aber schneller. Solche Reifen werden häufig im Mountainbike Downhillsport eingesetzt, wo es um jedes bisschen Traktion geht und häufige Reifenwechsel eher normal sind. Reifen mit einer Durometer-Angabe um etwa 60 gelten allgemein als gelungener Allround-Kompromiss. Deshalb findet man Reifen mit diesem Gummi in nahezu allen Radsport-Bereichen.

Bei einigen hochwertigen Reifenmodellen setzen die Hersteller auf eine Mischung verschiedener Härten um Rolleigenschaften, Haltbarkeit und den besonders entscheidenden Kurvengrip optimal miteinander zu vereinbaren.

Reifen mit kleinen, eng zusammenstehenden Stollen rollen in der Regel schneller, bieten aber weniger Grip auf losem und nassen Untergrund. Sie sind ideal für schnelle und trockene Böden.

Reifen mit großen, oft kantigen Stollen in weitem Abstand rollen oft schlechter, , bieten aber auf weichen Böden deutlich mehr Grip. Sie sind ideal für matschige Gelände-Bedingungen.

Reifen mit engem Profil in der Mitte und markanten Stollen am Rand werden Semi-Slicks genannt. Sie verbinden die schnellen Rolleigenschaften auf hartem Boden mit etwas Extra-Grip für das Kurvenfahren auf losem Untergrund.


Die verschiedenen Reifensysteme

Tubeless Reifen

Tubeless-Reifen und sogenannte Tubeless Ready-Modelle, die für eine einfache Umrüstung auf den Schlauchlos-Betrieb vorbereitet sind, unterscheiden sich optisch kaum vorn normalen Falt- oder Drahtreifen. Sie sind allerdings auch ohne Schlauch im Inneren schon fast luftdicht. Dieses Tubeless-System schützt besser vor Durchschlägen und kann deshalb mit weniger Luftdruck gefahren werden. Mountainbiker, Cyclocrosser und auch Rennradfahrern schätzen Tubeless für das Plus an Pannenschutz, Komfort und Kontrolle. Zudem sinkt ohne den Schlauch der Rollwiderstand etwas. Zur Umrüstung werden neben einem geeigneten Reifen auch Tubeless-Felgenband, Tubeless-Ventile und Tubeless-Dichtmilch nötig.

Schlauchreifen /Tubular-Reifen

Schlauchreifen - auch als Tubular bekannt – verzichten nicht auf den Schlauch, sondern machen ihn zu einem untrennbaren Teil des Reifens. Diese Reifen haben keinen U-Querschnitt sondern sind eine Röhre, die auf speziell geformte Felgen ohne das typische Horn geklebt werden. Hauptsächlich werden sie im Rennsport auf der Straße oder bei Cyclocross-Wettkämpfen eingesetzt. Denn sie rollen konstruktionsbedingt sehr schnell und komfortabel, können nicht durchschlagen und sind sehr leicht.

Draht- & Faltreifen mit separate Schlauch

Draht- und Faltreifen sind traditionelle Reifen mit einem U-förmigen Querschnitt und einer verstärkten Reifenwulst, die in der Regel mit einem separaten Fahrradschlauch kombiniert werden. Drahtreifen haben eine Stahl-Verstärkung in der Reifenwulst um sicher auf der Felge zu sitzen. Faltreifen nutzten stattdessen einen leichteren Kevlar-Kern, der auch das namensgebende Falten erlaubt. Draht-Reifen sind etwas schwerer und günstiger, Faltreifen sparen Gewicht, sind aber auch teurer.

+ minimiert Defekte
+ weniger Luftdruck und mehr Grip
+ etwas leichteres Setup
+ etwas weniger Rollwiderstand
- Aufwendiger zu Wechseln
- Luftdruck sollte regelmäßig geprüft werden
+ schnelles und komfortables Abrollverhalten
+ erlauben extremen Luftdruck
+ minimiert Defekte
- relative teuer
- aufwendig zu wechseln
- unterwegs nicht reparierbar
+ relative preiswert
+ große Auswahl an Reifen
+ einfach zu wechseln und zu reparieren
- etwas höher Pannenanfälligkeit
- etwas mehr Rollwiderstand

Typisch Mountainbike-Reifen

  • Für Mountainbike-Reifen sind drei Radgrößen wichtig: 26’’, 27,5’’(auch als 650B bekannt) und 29’’
  • Man kann anhand der Breite noch einmal drei Arten Mountainbike-Reifen unterscheiden:
    • Standard MTB-Reifen sind zwischen 1,9 und 2,5 Zoll breit. Für den Cross Country- und Marathon-Einsatz werden normalerweise leichte und schnell rollende Reifen von 1,9 -2,25 Zoll eingesetzt. All-Mountain und Enduro-Fans tendieren zu breiteren Reifen von 2,25 bis 2,5 Zoll mit kräftiger Karkasse, verstärkter Seitenwand und auf Grip optimiertem Profil.
    • “Plus Size” Reifen sind zwischen 2,6 und 3,25 Zoll breit. Sie sind auch bekannt unter den Bezeichnungen “B-Plus” oder einfach nur „Plus“ und dazu gedacht dem Biker im rauen Gelände noch mehr Kontrolle und Komfort an die Hand zu geben. Mountainbikes mit Plus-Reifen Plus haben ungewöhnlich viel Platz in Rahmen und Gabel und verwenden typischerweise auch extra-breite Felgen.
    • Fatbike Reifen sind zwischen 3,8 und 4,8 Zoll breit und damit etwa doppelt so Dick wie normale MTB-Reifen. Die Reifen passen nur in Fatbikes mit verbreiterten Rahmen und Gabeln. Sie lassen sich mit extrem wenig Luftdruck fahren, sind dadurch sehr komfortabel und erlauben auch auf Schnee und Sand noch guten Vortrieb. Sie sind aber auch schwerer und rollen langsamer auf gewöhnlichen Trails.

     

    Mountainbikereifen

Typisch Trekkingbike - & Citybikereifen

Reifen für E-Bikes

  • Die Laufradgröße für Trekking- und Citybike Reifen reicht vom 12” Kinderformat bis zu 28” für die meisten ausgewachsenen Alltagsräder
  • Die typische Reifenbreite reicht von etwa 1,0 bis 2,1 Zoll (ca. 23 – 57 mm) und ist an jedem Rad nach oben begrenzt vom Platz, den Rahmen, Gabel und ggf. montieret Schutzbleche bieten.
  • Das Reifenprofil ist in der Regel nur gering ausgeprägt, um gute Rolleigenschaften auf befestigten Wegen zu bieten. Häufig findet man aber Rinnen in der Lauffläche die bei regennaser Fahrbahn Vorteile bieten sollen.
  • Die Reifendimensionen hängen vom Einsatzbereich deines E-Bike-Typs ab.
  • Typischerweise werden am E-Bike breitere und eher robuste Reifen verwendet, um die höhere Geschwindigkeit und das etwas größere Systemgewicht auszugleichen.
  • Nur E-Bikes mit mehr als 250 Watt und Motorunterstützung über die 25km/h-Grenze hinaus sind in der Reifenauswahl auf Reifenmodelle mit offizieller E-Bike Zulassung beschränkt

Typisch Rennrad- & Cycloss- / Gravelbike-Reifen

  • Für alle Arten von Rennrädern dominiert eine Radgröße: 28 Zoll (622 mm)
  • Es ist sinnvoll zwei verschiedene Arten zu unterscheiden:

Rennradreifen

Rennradreifen für die Straße sind etwa 23-28 mm breit. Sie verfügen über eine völlig glatte oder nur minimal profilierte Lauffläche und rollen auf glattem Untergrund dementsprechend schnell. Die schmalen Reifen werden mit sehr hohem Luftdruck gefahren und bieten somit wenig Komfort. Manche Rennradfahrer setzen auf 28 mm breite Reifen, für mehr Komfort und Pannensicherheit über Kopfsteinpflaster, schlechte Straßen, Wintertraining oder tägliche Pendelstrecken.

Cyclocross- und Gravlebike-Reifen

Cyclocross- und Gravlebike-Reifen sind typischerweise etwa 28 -40 mm breit. Sie erlauben weniger Luftdruck und weisen ein deutliches Profil auf der Lauffläche auf. Das sorgt, je nach Profil, auch bei schlammigen Bedingungen für guten Grip und rollt dennoch schnell. Unter diesen Reifen findet man sowohl ausgewiesen Spezialisten für den Cyclocross-Renneinsatz als auch großartige Allrounder, die auf Schotterstrecken, Waldwege oder Alltagsstrecken mit gemischtem Untergrund überzeugen.


Das ideale Fahrradreifen-Zubehör

Für die Werkstatt Zuhause oder unterwegs empfehlen wir etwas zusätzliches Zubehör mit dem der Reifenwechsel spielend gelingt und auch Reparaturen auf der Tour ihren Schrecken verlieren.


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