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E-Bike Motoren

Der Motor ist das Herzstück eines jeden E-Bikes und beeinflusst maßgeblich dessen Einsatzbereich.
Am häufigsten werden E-Bikes mit Mittelmotoren ausgerüstet, doch auch Hinterradnabenmotoren sind immer öfter von der Partie. Eher selten sind Frontmotoren.


    Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen den Motoren, die du beim Kauf deines E-Bikes beachten solltest?
  • Das Drehmoment des Motors, angegeben in Newtonmetern (Nm) ist der entscheidende Faktor für den jeweiligen Einsatzbereich. Je größer dieser Wert, umso kräftiger unterstützt der Motor, wenn steile Anstiege bewältigt weren wollen.
  • Bauform und Gewicht: Je kleiner die Motoren, desto leichter und besser integrierbar sind sie. Die Fliegengewichte unter den Motoren bringen nicht einmal 2kg aufide Waage. Am oberen Ende wiegen sie dann schon 4kg.
  • Die Unterstützungsstufen eines jeden Motors bestimmen, wie sehr du beim Treten vom Motor unterstützt wird. Gibt es mehrere, ist die unterste Stufe die akkusparendste und die höchste dafür ausgelegt, Anstiege leichter zu meistern.
  • Laut Gesetzgeber dürfen E-Bike Motoren nur begrenzt beim Treten unterstützen. Hier wird unterschieden zwischen Pedelec (bis 25 km/h) und S-Pedelec (45 km/h).

Motoren-Berater: Welcher Antrieb passt zu dir?

E-Citybike-Motoren: komfortabel auf der Überholspur

Auf kürzeren und mittleren Strecken cruist du stressfrei mit einem E-Citybike und wirst dabei von einem Motor unterstützt, der dich an Ampeln schnell wieder auf Geschwindigkeit, aber auch locker über kurze Anstiege bringt. Neben Mittelmotoren sind am E-Citybike auch die etwas leichteren Hinterradnabenmotoren eine ausgezeichnete Wahl.

E-Citybike Motoren im Vergleich
Modell: Bosch Active Line Shimano E5000 Ebikemotion X35
Typ: Mittelmotor Mittelmotor Heckmotor
Drehmoment: 40Nm 40Nm 40Nm
Gewicht: 2,9kg 2,5kg 2,1kg
Unterstützungsstufen: 4 3 3
Schiebehilfe: ja ja ja
App-Steuerung: nein ja ja
Einsatzgebiet: sämtliche Straßen und Parks in der City sämtliche Straßen und Parks in der City schnelles Pendeln durch die Stadt

E-Trekkingbike-Motoren: ausdauernd und stromsparend

Mit einem leistungsfähigen Motor ausgestattet sind kräftezehrende Anstiege mit schwerem Gepäck auf einem E-Trekkingbike problemlos möglich. Ein gleichmäßig unterstützender, stromsparender Motor in Verbindung mit einem ausdauernden Akku ermöglicht es zudem, problemlos lange Strecken zu fahren.

E-Trekkingbike Motoren im Vergleich
Modell: Bosch Performance Line Cruise Bosch Active Line Plus Shimano E6100
Typ: Mittelmotor Mittelmotor Mittelmotor
Drehmoment: 63Nm 50Nm 60Nm
Gewicht: < 4kg 3,2kg 2,9kg
Unterstützungsstufen: 4 4 3
Schiebehilfe: ja ja ja
App-Steuerung: nein nein ja
Einsatzgebiet: welliges Terrain, Straße, Feld- und Schotterwege welliges Terrain, Straße, Feld- und Schotterwege welliges Terrain, Straße, Feld- und Schotterwege

E-Crossbike-Motoren: flexibel einsetzbare Allrounder

In Verbindung mit einem leistungsfähigen und ausdauernden Motor rollst du mit deinem E-Crossbike locker über Stock und Stein, beschleunigst schnell nach einem Stopp und steilere Passagen bewältigst du mühelos. In den E-Crossrädern verbauen die Hersteller hauptsächlich Mittelmotoren.

E-Crossbike Motoren im Vergleich
Modell: Bosch Active Line Plus Shimano E6100
Typ: Mittelmotor Mittelmotor
Drehmoment: 50Nm 60Nm
Gewicht: 3,2kg 2,9kg
Unterstützungsstufen: 4 3
Schiebehilfe: ja ja
App-Steuerung: nein ja
Einsatzgebiet: welliges Terrain, Straße, Feld- und Schotterwege welliges Terrain, Straße, Feld- und Schotterwege

E-Mountainbike-Motoren: kraftvoll im Anstieg

Mit der richtigen Power des Motors steigt der Spaßfaktor, auch Uphill-Trails und technisch schwierige Bergaufpassagen sind kein Problem mehr. Am E-MTB (E-Hardtails/E-Fullys) haben sich besonders Mittelmotoren bewährt, da sich das Fahrverhalten und der Schwerpunkt des Rades nur unwesentlich verändern. Die folgenden Motoren bringen die Power, die du in deinem bevorzugten Gelände benötigst.

E-MTB Motoren im Vergleich
Modell: Bosch Performance Line CX Shimano STEPS E8000 Shimano STEPS E7000 Yamaha PW-X
Typ: Mittelmotor Mittelmotor Mittelmotor Mittelmotor
Drehmoment: 75Nm 70Nm 60Nm 80Nm
Gewicht: 3,9kg 2,9kg 2,8kg 3,1kg
Unterstützungsstufen: 4 (spezieller eMTB-Modus) 3 3 5
Schiebehilfe: ja ja ja ja
App-Steuerung: nein ja ja in Abhängigkeit vom Bike-Hersteller
Einsatzgebiet: einfaches bis steiles Gelände einfaches bis steiles Gelände abwechslungsreiche Trails steiles Gelände

E-Rennrad/E-Gravelbike-Motoren: klein, leicht, sportlich

Mit einem Motor an einem E-Rennrad oder E-Gravelbike gehören auch anspruchsvollere Runden wieder zum Trainingsplan und selbst bergauf kann man mühelos mit der Gruppe mithalten. Möglich machen dies die neuesten Motoren: klein, leicht und dann zur Hilfe, wenn Support wirklich benötigt wird. Ausgebremst, wenn die 25km/h Grenze überschritten ist? Das war gestern!

E-Roadbike Motoren im Vergleich
Modell: Fazua evation Ebikemotion
Typ: Mittelmotor Heckmotor
Drehmoment: 60Nm 40Nm
Gewicht: 1,9kg 1,9kg
Unterstützungsstufen: 3 3
Schiebehilfe: ja ja
App-Steuerung: ja ja
Einsatzgebiet: anspruchsvolle und steile Straßenabschnitte und Gravel-Passagen anspruchsvolle und steile Straßenabschnitte und Gravel-Passagen

S-Pedelec-Motoren: für Speed-Junkies

Kraftvoller Support bis 45 km/h, dies zeichnet S-Pedelec-Motoren aus. Hauptsächlich als Mittelmotoren verbaut, unterstützen sie dich kräftig beim Treten auf dem Weg zur Arbeit, durch die Stadt oder auf Tour.

S-Pedelec Motoren im Vergleich
Modell: Bosch Performance Line Speed Yamaha PW Series 45 Impulse EVO RS Speed
Typ: Mittelmotor Mittelmotor Mittelmotor
Drehmoment: 63Nm 70Nm 80Nm
Gewicht: < 4kg 3,5kg 3,9kg
Unterstützungsstufen: 4 4 4
Schiebehilfe: ja ja ja
App-Steuerung: nein ja ja
Einsatzgebiet: schnelle, lange und anspruchsvolle Strecken schnelle, lange und anspruchsvolle Strecken schnelle, lange und anspruchsvolle Strecken

FAQs: E-Bike Motoren

Was sind die Unterschiede von Pedelecs und S-Pedelecs?

Pedelec
Pedelec

Das beliebteste elektrische Zweirad ist das Pedelec (Pedal Electric Cycle). Es ist ein Fahrrad mit Elektromotor, der erst dann unterstützt, wenn man selber in die Pedale tritt.

Was sagt der Gesetzgeber? Ein Pedelec:

  • ist ein Fahrrad und kein Kraftfahrzeug und man benötigt deshalb auch keine Zulassung, keine Versicherung, keinen Führerschein und kein Nummernschild.
  • darf jeder fahren.
  • bewegt sich nur, wenn du in die Pedale trittst.
  • hat einen Motor, der maximal 250 Watt leistet.
  • unterstützt bis maximal 25 km/h.
  • darf eine Anfahr- bzw. Schiebehilfe bis max. 6 km/h haben
  • muss nicht mit Helm gefahren werden, was wir aber trotzdem empfehlen
  • muss auf ausgeschilderten Fahrradwegen fahren, wenn diese befahrbar sind.
  • ist zum Transport von Kindern in Anhängern zugelassen.
S-Pedelec
S-Pedelec

Die schnelle Variante des Pedelecs ist das S-Pedelec. "S" steht dabei nicht nur für Speed, sondern für noch mehr Spaß, der aber seine Grenzen hat, da einiges im Umgang mit einem S-Pedelec beachtet werden muss.

Was sagt der Gesetzgeber? Ein S-Pedelec:

  • ist laut StVZO kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad und deshalb wird eine Zulassung, ein Führerschein (ab Klasse AM, bis 2013 Klasse M), eine Versicherung und ein Nummernschild benötigt.
  • darf jeder fahren.
  • darf jeder mit Führerschein ab 16 Jahren fahren.
  • bewegt sich nur, wenn du in die Pedale trittst.
  • hat einen Motor, der mehr als 250 Watt leistet.
  • unterstützt bis maximal 45 km/h.
  • muss mit Helm gefahren werden.
  • darf Innerorts nicht auf Fahrradwegen fahren.
  • darf nicht zum Transport von Fahrradanhängern verwendet werden. Kindersitze hingegen dürfen befestigt werden.

Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Motorpositionen?

Mittelmotor
  • + niedriger Schwerpunkt
  • + gleichmäßige Gewichtsverteilung durch tiefe Position mittig am Tretlager
  • + Fahrgefühl entspricht dem eines herkömmlichen Fahrrades
  • + für sportliches Fahren am besten geeignet
  • + Motor weniger störanfällig wegen kurzer Kabelwege
  • - höhere Belastung von Kette, Kettenblatt und Ritzel sowie Nabenschaltung, wenn vorhanden
  • - eine spezielle Rahmenkonstruktion ist notwendig
  • - Nachrüstung nicht möglich
  • - häufig höherer Preis

Hinterradnabenmotor
  • + sehr leise
  • + direkte Kraftübertragung für ein dynamisches Fahrverhalten
  • + Energierückgewinnung (Rekuperation) möglich
  • + Nachrüstung möglich
  • + normaler Verschleiß der Antriebsteile
  • - Schwerpunkt weit hinten führt zu hecklastigem Fahrverhalten
  • - Hinterradausbau nur erschwert möglich

Vorderradnabenmotor
  • + an vielen Rädern nachrüstbar
  • + günstig
  • - stärkere Belastung der Gabel
  • - Motor kann Lenkverhalten beeinflussen
  • - Durchdrehen des Vorderrades bei rutschigen Böden möglich