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Longboards

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Einfach nur ein zu groß geratenes Skateboard? Ganz und gar nicht: Longboards sind trotz ihrer Artverwandtschaft mit den Skateboards leider weitaus weniger bekannt. Gerecht ist das nicht, denn schließlich waren es diese langen Bretter, aus denen später die kleineren Skateboards hervorgehen sollten. Letztlich waren sie also für den Siegeszug des Skateboardens in den 80er Jahren mit verantwortlich. Obwohl das Longboard lange Zeit ein Schattendasein in der Popularität seiner Nachkömmlinge fristete, ist es nie bei Freizeitsportlern und Fans in Ungnade gefallen. In letzter Zeit stößt das lange Brett erneut auf ein gesteigertes Interesse und weiß durch seine Qualitäten zu überzeugen. Grund genug, mehr darüber in Erfahrung zu bringen.

Für Laien mag der Unterschied zwischen den großen und kleinen Brettern nicht gleich erkennbar sein. Longboards verfügen jedoch über markante, eigenständige Eigenschaften. Ganz offensichtlich sind diese zunächst deutlich länger im Vergleich zu ihren kleinen Kollegen. Das ist aber bei weitem noch nicht alles. In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich das Longboard stets weiter und wartet mit zahlreichen Modellen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete auf. Ein Trumpf, den das Skateboard so nicht vorweisen kann. Beeindruckend und überwältigend sind die vielfältigen Varianten in Ausstattung, Materialien und Design.

Longboard der Marke RAM

Die grundlegenden Eigenschaften von Longboards

Langboards eignen sich auch für sehr rasante Fahrgeschwindigkeiten. Stabilität und Wendigkeit werden direkt von der Länge und dem Achsenabstand beeinflusst. Hier steckt der Teufel im Detail: Modelle zwischen 90 und 160 cm stehen zur Auswahl - Sondergrößen nicht einbezogen.

Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedliche Decks mit individuellen Formen. Kanadisches Ahornholz, Fieberglas und das stark klebende Epoxydharz werden als Werkstoffe bei der Produktion der Bretter eingesetzt. Die Biegsamkeit des Boards wird als Flex bezeichnet, welche in drei Stufen eingeteilt werden. Gibt ein Brett nach, ist es deutlich komfortabler auf Unebenheiten der Straße zu fahren. Ein festeres Brett gewährt bei schnellen Downhill-Fahrten dem Fahrer mehr Kontrolle, Stabilität und Sicherheit. Aber auch die Achsenmontage, weiche oder harte Rollen und die Wölbung des Brettes haben ihren Einfluss auf das Fahrverhalten.

Kleines Fahrstil-ABC

Das Angebot kann Anfänger schnell verwirren. Ein kleine Liste über Fahrstile und dafür notwendige Eigenschaften des Longboards geben einen Überblick.

Cruisen

Einfach aufsteigen und es kann losgehen. Wer keine allzu großen Kunststückambitionen hegt, ist mit diesem Fahrstil gut beraten. Komfortabel über Straßen fahren und ein einige kurvige Wenden drehen sind gerade für Anfänger ein guter Einstieg. Eine leichte Flex und ausreichende Länge helfen ein angenehmes Fahrgefühl zu generieren. Die konkaven Pintail-Boards sind sehr etablierte Longboards für das Cruisen.

Carven

Cruisen und Carven gehen Hand in Hand – trotzdem setzt Carven ein deutliches Gewicht auf kurvige Manöver, die auch zum Abbremsen genutzt werden. Ratsam ist es hier, weiche Rollen zu nutzten. Diese sind für die stärkere Belastung geeignet. Aus demselben Grund sollten Carving-Boards meist etwas flexibler sein. Hohe Geschwindigkeiten stehen nicht im Vordergrund, lässiges Fahren in leichten Gefällen mit schwungvollen Wenden sind an der Tagesordnung.

Downhill

Geschwindigkeitsrausch pur, das ist Speedboarden und Downhill. Wer hohe Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreichen will, braucht ein zuverlässigen Untersatz. Tief gelagerte Bretter und harte Rollen sorgen für Stabilität und die notwendige Beschleunigung. Die Achsen müssen auf jeden Fall den enormen Belastungen gewachsen sein, um während der Fahrt gefährliches Schlingern zu vermeiden. Klar ist, dass für dieses Einsatzgebiet eine große Erfahrung und Schutzausrüstung benötigt wird.

Dancing

Für geübte Longboarder mit Tanztalent: Während des Fahrens werden auf dem Longboard Crosssteps oder Pirouetten ausgeführt. Einfach hin und her laufen? Prinzipiell kann sich jeder seine eigenen Moves ausdenken – auf eigenes Risiko versteht sich. Typischerweise werden längere Boards mit Nose und Tail genutzt. Nur so bringt das Longboard während der Bewegungsabläufe eine unverzichtbare Ruhe mit sich.

Freeride

Freeride orientiert sich wieder an sehr erfahrene Longboarder. Hier gibt es keine Tabus – so fahren, wie es einem in den Sinn kommt. Höhere Geschwindigkeiten und auch kleine Spezialmanöver wie Slides und Drifts setzen viel Erfahrung voraus. Im Gegensatz zum Downhill-Stil sind Freeride-Boards etwas flexibler, kleiner und häufig als symmetrische Twin-Tip-Decks vertreten.

Slalom

Klein, wendig und transportabel gibt sich das Slalomboard. Über die Zugehörigkeit zu den Longboards wird in der Szene häufig gestritten. Mit 60–90 cm gehören sie definitiv zu den Zwergen unter den Langbrettern. Eine gute Kurvenlage und große Wendigkeit deutet jedoch auf eine starke Verwandtschaft mit den Longboards hin.

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